Ich hab mir einige Tipps überlegt, die deinem WordPress Blog sicher gut tun.

Es ist das Ziel von jedem Blogger, eine Konversation zum Laufen zu bringen, oder zu erhalten, deshalb hab ich mir hierfür einige optimale Änderungen überlegt.
Außerdem sollten Besucher auf deinen Blog kommen und er sollte in den Suchmaschinen zu finden sein. Hierfür hab ich ebenfalls einige kleine Tipps aufgelistet.

Kommentare und Diskussion:

1. Kommentare in umgekehrter Reihenfolge anzeigen

Einstellungen -> Diskussion -> “Die

Kommentare sollen oben stehen”

So ist gewährleistet, dass die Besucher immer den neusten Kommentar sehen, sobald sie den Artikel fertig gelesen haben und eventuell die Diskussion weiterführen können.

Da WordPress schon seit einigen Update Versionen die geschachtelten Kommentare eingeführt hat, kann man die Antworten zu neuen Kommentaren trotzdem untereinander sehen.

Hier kann man auch gleich die Tiefe der geschachtelten Kommentare einstellen:

Verschachtelte Kommentare in 

Ebenen organisieren

2. Überprüfung der Kommentare durch den Admin ausschalten

Ich kommentiere gerne auf Blogs, doch bin immer etwas enttäuscht, wenn mein Kommentar nicht gleich unter dem Artikel erscheint.

WordPress hat eine Funktion eingebaut, die erlaubt jeden neu verfassten Kommentar erst durch den Admin freigeben zulassen. Das erscheint mir sinnvoll um die Kommentare zu überrpüfen, oder bei eventuellen Spam Kommentaren eingreifen zu können.
Allerdings erkennt Akismet fast alle Spam-Kommentare…

1,118 spams caught, 138 legitimate comments, and an overall accuracy rate of 99.204%.

Um diese Funktion der Freischaltung zu umgehen, könnt ihr diese einfach unter Einstellungen -> Diskussion abschalten:

Bevor ein Kommentar erscheint,

muss jeder Kommentar von einem Administrator überprüft werden.

Falls ihr trotzdem gerne die Kommentatoren überprüft, könnt ihr sie mit der nächsten Funktion einfach für spätere Kommentare freischalten:

Der Autor muss bereits einen genehmigten Kommentar geschrieben haben. 

Tipps zum Verfassen von Artikeln

1. selbstständige Pings ausschalten

Wenn ihr einen Artikel frisch verfasst habt, wird WordPress die Suchmaschinen und eventuell weitere Dienste darauf aufmerksam machen. Das ist gut, sonst werden eure Artikel nicht in den Suchmaschinen erscheinen.
Falls ihr aber beim erneuten Durchlesen des Artikels einen Fehler finden solltet und ihr diesen nachträglich bearbeitet, wird WordPress wieder alle Pingdienste benachrichtigen.
Das sollte vermieden werden und ist mit dem richtigen Plugin total einfach zu realisieren:

MaxBlogPress Ping Optimizer 2.2.5

2. Externe Links in Artikeln benutzen

Am besten werden in Artikeln externe Links benutzt, denn sonst verliert ihr ganz schnell die Besucher eurer Seite.

3. mindestens ein Bild pro Artikel

Zu viel Text kann einen Leser erschlagen und vielleicht wird er den Text nicht vollständig lesen.
Außerdem macht ein Bild den Artikel interessanter und es besteht die Möglichkeit in WordPress ein Vorschaubild in die Zusammenfassung in den Archiven, Kategorien, oder Suche – Seiten einzurichten.

4. versuche die Artikel etwas persönlich zu halten

Dein Blog ist schließlich nicht die Tagszeitung, also beziehe deine Überlegungen, oder Beschreibungen in irgendeiner Weise auf dich, oder deine Leser.
Eine ausführliche Beschreibung eines Programms ist toll, aber schreibe zwischendurch was dir persönlich aufgefallen ist, oder schildere Probleme mit dem Programm. So können die Leser sich besser mit deinem Blog identifizieren und kommen vielleicht mal wieder vorbei.

5. Achte auf die Rechtschreibung!

Dieser Punkt sollte eigentlich verständlich sein, ich sehe es aber immer wieder – Fehler in Artikeln sind schrecklich und ich möchte meistens nicht weiterlesen. Überfliege deine Artikel vor oder direkt nach der Veröffentlichung nocheinmal im Blog.

Etwas Optimierung für die Suchmaschinen

1. PageRang und nofollow

Versuche deine Liste der Kategorien und der einzelnen Seiten wie zB “Profil” oder “Impressum” mit einem rel=”nofollow” zu belegen. Auf diese Weise wird deine Hauptseite zB die Startseite, oder der Blog nichts von der Link-Stärke (PageRank) abgeben.
Dein Profil muss ja nicht unbedingt in den Suchmaschinen weit oben zu finden sein, es reicht wenn die Seite über deinen Blog aufgerufen wird. Außerdem müssen die einzelnen Kategorie-Seiten in der Regel ebenfalls keinen hohen Page-Rank aufweisen.
Dieser sollte eher auf die einzelnen Artikel und die Hauptseite verteilt werden.

Entweder ihr fügt die HTML Beziehung “rel=”nofollow”" selbst um das Menü ein, oder ihr lasst das ein Plugin für euch erledigen.

All in One SEO Plugin

Dieses Plugin hilft euch bei fast allen Einstellungen um euren Blog für die Suchmaschinen zu optimieren.
Es erstellt euch sogar eine Beschreibung der Artikel und fügt einen Titel hinzu. Außerdem kann man hier die “nofollow” Eigenschaften bestimmen.

Weiterhin sollte man in einem WordPress Blog “nofollow” setzen:

  • Links in Kommentaren
  • “Read More” Links in den Auszügen des Artikels
  • Links in der Tag Cloud
  • Links zum Admin Bereich, also die “Register” und “Login” Links

2. Weitere Artikel anzeigen

Dieser Punkt ist nicht nur für die Leserschaft wichtig, sondern auch für eine gute interne Verlinkung.
Es gibt viele Plugins die ähnliche Artikel auflisten können. Am Besten gefällt mir hier allerdings:

Yet Another Related Posts Plugin

Hier kann die Darstellung sogar per CSS angepasst werden und es besteht die Möglichkeit einzelne Kategorien und Tags vom Vergleich auszuschließen.
Außerdem kann es zeitlich weit zurückliegende Artikel nicht mehr anzeigen und die Relevanz kann sensitiv eingestellt werden.

Darstellung deiner Webseite

1. Wahl deines Themes

Es gibt keine Formel für das “beste” Theme. Es muss deinen Ansprüchen genügen und sollte Widget fähig sein. Das sind mittlerweile fast alle WordPress Themes.

Eine Webseite sollte gut lesbar sein, also die Schrift sollte sich vom Hintergrund deutlich absetzen, ich bin mir aber nicht sicher ob schwarze Schrift immer die beste Wahl ist.
Ich hab mich hier für ein dunkles Grau entschieden.

Außerdem ist es hilfreich die Ansätze und Zeilenabstände per CSS Regeln zu korrigieren, falls dir zu viel Schriftzeichen mit der Zeit die Sicht vernebeln. Das Lesen sollte nicht anstrengend sein.
Das ist schwieriger als man denkt, macht aber einen riesen Unterschied vom “Lese-Feeling” aus. Also nimm dir für die Darstellung deiner Schrift auf deinem blog extra viel Zeit. Kein Theme ist perfekt, anpassen muss man sie eigentlich alle.

2. Darstellung in anderen Auflösungen überprüfen

Eigentlich sieht man seinen Blog nur am eigenen Rechner, sollte aber mal bei Freunden mit anderen Auflösungen am Bildschirm seinen Blog besuchen. So merkt man recht schnell, dass die Darstellung meist nicht die selbe ist.
Falls man, wie ich in meinem Blog, eine flexibele Breite benutzt, sollte man zB die Breite der Bilder per CSS Regel auf “width=100%” setzen, so können die Bilder mit der Darstellung schrumpfen oder wachsen und werden auf allen Bildschirmen gut dargestellt.

Schnelligkeit des Blogs

Ein Blog sollte nicht ewig laden, das nervt!

1. Scripte in den Footer

Um das zu verhindern, kann man zB die JavaScripte in den Footer bauen. So lädt erst die Seite und der ganze Inhalt, die Scripte aber erst zum Schluss. Auf diese Weise, kann der Besucher schon einen ersten Blick auf den Inhalt werfen, die Scripte sind ja meistens nur für bestimmte Darstellungen oder kleine Funktionen im Blog zuständig.

2. Bilder optimieren

Die Bilder sollten nicht größer sein, als die maximale Auflösung die in eurem Blog überhaupt dargestellt werden kann. Das wird oft vergessen und nimmt am Meisten Ladezeit in Anspruch.
Eine andere Möglichkeit wäre die Bilder zB auf Flickr oder anderen Share Seiten hochzuladen und dort direkt zu verlinken.

Die maximale Größe der Bilder kann man in WordPress einstellen:

Einstellungen -> Mediathek -> Maximale Bildgröße

Maximale Bildgröße

 

3. Versuche nicht so viele Plugins zu benutzen

Viele Admins sind zu faul den Code in die functions.php zu integrieren und installieren einfach ein Plugin, das die Arbeit übernimmt.
Diese verrichten ihre Arbeit jedoch um einiges langsamer und sind meist mit vielen unnützen Funktionen überfüllt.

Einfach mal auf wprecipes.com oder ähnlichen Seiten vorbeischauen, dort gibt es für fast alle Wünsche einen php Code zum einfügen.

Na gut, das sollte erstmal reichen – ich hoffe ihr konntet einige Tipps gebrauchen ;)

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ÜBER DEN AUTOR

Roman

PG Hey, willkommen auf meinem Blog! Ich bin 24 Jahre alt und studiere Fahrzeug und Flugzeugtechnik an der FH München. In meiner Freizeit betreibe ich diesen Blog und gehe gerne fotografieren. Um mehr über mich und diese Seite zu erfahren, oder Kontakt mit mir aufzunehmen, habe ich die "About-Seite" eingerichtet. Viele Grüße