Wassertropfen, auch Drops genannt, zu fotografieren ist wirklich schwieriger als man denkt. Es ist sehr viel Licht, ein gutes Setup und viel Geduld nötig um die Wassertropfen beim Aufschlag optimal einzufangen.
Man sollte bei der DROPS-Fotografie nicht auf einen Biltz verzichten, nur so kommt man ohne abartige ISO-Zahlen in kurze Belichtungszeiten um die 1/250s oder 1/320s. Andernfalls werden die Tropfen nur verschwollen auf den Resultaten zu sehen sein, sie bewegen sich einfach zu schnell.
Hier ein wunderbares DROP-Video in Slow Motion (und 720p). Einfach unglaublich!!1
Im Internet habe ich eine sehr gute Anleitung gefunden, der Aufbau ist sehr professionell und man kann viele Tipps abstauben
Da meinem Blitz leider schon nach 5 Versuchen der Saft ausging, musste ich improvisieren und eine Schreibtischlampe benutzen. Das Licht war so schwach, dass ich die kurzen Belichtungszeiten nur unter ISO 640 erreichen konnte. Logischerweise hatte ich ein recht starkes Bildrauschen, welches ich aber mit einigen Tricks unter Photoshop reduzieren konnte.
Dann möchte ich euch meine Bilder nicht vorenthalten:
Die verschiedenen Farben können mit farbigen Bouncern, oder falls gerade nicht zur Hand, mit Volltonfarb-Layern in Photoshop erzeugt werden
Um zu fokussieren, hab ich einen Gegenstand unter die Tropfen gelegt und mit meinem Objektiv auf diesen fokussiert. So konnte ich in jedem Bild eine gute Schärfe erreichen.
Was habe ich für meine Fotos alles benutzt?
- eine Pfanne mit Wasser
- Plastiktüte gefüllt mit Wasser und einem kleinen Tropf-Loch
- eine weiße Platte, als Reflektor
- eine Schreibtischlampe (Blitz ist natürlich besser)
- Stativ
Wünsche euch viel Spaß, hoffentlich gelingen eure Bilder!
Roman
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1 Kommentar
DROPS - Wassertropfen beim Aufprall | Roman Harcke says:
Mai 10, 2010
[...] :Fotografie – DROPS [...]