Obwohl heute eigentlich schon morgen ist, tue ich einfach mal so als ob es gestern waere…

Heute machten wir uns frueh morgens auf den Weg mit einem Taxi und zwei anderen Leuten um den groessten Wasserfall indiens, Elefanten und eine Gewuerzfarm zu erkunden.
Die Fahrt wurde recht schnell durch einen unglaublichen Stau gestoppt, in dem eigentlich nur qualmende LKWs und wir feststeckten. Die Trucks transportieren anscheinend Stahl und Eisen zu Bahnhoefen und Flughaefen, damit die nach China und Japan weitertransportiert werden koennen. Goas Haupteinnahmen bestehen anscheinend aus Stahl/Eisen Exporten, dann kommt erst der Tourismus. In der Regenzeit haetten sie sonst auch grosse finanzielle Probleme, erzaehlte uns spaeter am Tag ein einheimischer Guide.

Den ersten Stop machten wir bei den Elefanten, auf die Bilder wartet ihr sicherlich schon ;)

Elefant

Elefant

Das Elefanten baden ist eigentlich ein vom Elefant gebadet werden, da dieser sich in seinen Tuempel setzt und einen mit riesigen Wassermassen nass spritzt. Judith hatte natuerlich kein extra Badezeug dabei, alos wickelte sie sich in den gruenen Schal ein, nur falls ihr euch wundert.

Die beiden Inder bespritzten den Elefant die ganze Zeit mit Wasser, und bruellten im irgendwelche Befehle zu, daraufhin zog er Wasser in seinen Ruessel und spritzte es mit einer unglaublichen Wucht auf seinen Ruecken. Das machte natuerlich recht nass ;)
Waschen konnte man das eigentlich nicht nennen, denn hinterher stank Judith unglaublich nach Elefant und Tuempel, aber es war sicherlich eine lustige Erfahrung. Die Haut von den Elefanten fuehlt sich total fest, dick und rauh an.

Daraufhin ging die Fahrt weiter richtung National Park in dem der grosse Wasserfall zu bewundern ist. Die FAhrt durch den Park nach oben kostete natuerlich extra, haette man sich eingentlich denken koennen, und wir teilten uns einen Jeep mit 4 sehr witzigen aelteren Daenen. Die FAhrt war wirklich lustig, sie ging teilweise toptal steile huegel rauf, sodass der Jeep anhalten musste und Differentiale zuschalten oder sperren musste. Wir durchfuhren auch einige Fluesse, nicht nur kleine Baeche, sondern recht lange Touren durch ein Fluss vom Wasserfall. War total witzig und wir wurden teilweise heftig durch den Jeep geschleudert.

Wir hatte einen lokal guide, der quatschte uns die ganze Zeit mit Informationen voll und fuehrte uns auch den Wanderpfad entlang. Wir kamen an Cashewpflanzen vorbei, aus denen eine Familie dort den in Goa beruehmten Fenny herstellen, ein Schnaps aus Kokus oder Cashew. Wir hatten den schon probiert, waren davon aber nicht so ueberzeugt, sonst haetten wir uns einen gekauft und mitgebracht :) Ausserdem gilt das Getraenk als Medizin, hat aber mehr Nebenwirkungen als es positive Effekt ausweisen kann… Super!

Der NAtional Park war wirklich sehenswert, riesige Lianen und Baeume, einzelne grosse Steine und ueberall kleine Fluesse und Bruecken fuehrten uns schliesslich zu unserem Ziel, dem riesigen 45 Meter hohen Wasserfall.

Koennt ihr die Eisenbahnbruecke ueber dem Wasserfall erkennen? Die ist wirklich immernoch befahren und geht von Goa bis nach Delhi, einfach mitten durch den National Park. Unser Guide meinte, dass die Eisenbahnstrecke schon bestand, bevor das Gebiet zum Nationalpark erklaert wurde, also kann man das noch entschaedigen, aber hier passieren in der Monsunzeit haeufig schlimme Unfaelle. So konnte man unten an dem kleinen See riesige Stahltraeger erkennen, die das Wasser einfach runtergespuelt hat und anscheinend ist dort auch schon ein Zug entgleist und in die Schlucht gestuerzt…. Wenn ihr euch jetzt fragt wie die die Bruecke gebaut haben, klar die haben damals einfach riesige Sprengungen durchgefuehrt und mal geschaut, ob der Baugrund sich somit fuer die Bruecke eignet! Deshalb liegen auch ueberall die riesigen Steine und Felsen rum, weil die einfach runtergekullert sind und somit den Wasserfall gebildet haben.

Leider kann ich im Moment nicht auf Judiths Kamera zugreifen, sonst koennte ich mal mehr Bilder von mir hochladen… ;)

Auf die Gewuerzfarm hatten wir hinterher alle keine Lust mehr und so schlugen wir uns wieder durch den Stau zurueck zum Agonda Beach und setzten uns nach einem ausgiebigen Bad in ein Restaurant.
Somit war dieser Tag zu ende…

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ÜBER DEN AUTOR

Roman

PG Hey, willkommen auf meinem Blog! Ich bin 24 Jahre alt und studiere Fahrzeug und Flugzeugtechnik an der FH München. In meiner Freizeit betreibe ich diesen Blog und gehe gerne fotografieren. Um mehr über mich und diese Seite zu erfahren, oder Kontakt mit mir aufzunehmen, habe ich die "About-Seite" eingerichtet. Viele Grüße