Ich bin erleichtert und sehr stolz, meine erste Veröffentlichung (Paper Nr.1) bekannt zu geben:
“A case for the Turing Machine”
Was ist eine Turingmaschine?
Wikipedia erklärt:
Die Turingmaschine ist ein von dem britischen Mathematiker Alan Turing 1936 entwickeltes Modell, um eine Klasse von berechenbaren Funktionen zu bilden. Sie gehört zu den grundlegenden Konzepten der Informatik.
Das Modell wurde im Rahmen des von David Hilbert im Jahr 1920 formulierten Hilbertprogramms, speziell zur Lösung des so genannten Entscheidungsproblems, in der Schrift “On Computable Numbers, with an Application to the Entscheidungsproblem” vorgestellt. Alan Turing beabsichtigte, mit der Turingmaschine ein Modell des mathematisch arbeitenden Menschen zu schaffen.
Das Besondere an einer Turingmaschine ist, dass sie mit nur drei Operationen (Lesen, Schreiben und Schreib-Lese-Kopf bewegen) alle Probleme lösen kann, die auch von einem Computer gelöst werden können. Sämtliche mathematischen Grundfunktionen wie Addition und Multiplikation lassen sich mit diesen drei Operationen simulieren. Darauf aufbauend kann man dann komplexe Operationen der üblichen Computerprogramme simulieren. Eine Funktion, die so durch eine Turingmaschine berechnet werden kann, nennt man eine turingberechenbare Funktion.
Die Church-Turing-These stellt die Behauptung auf, dass eine Turingmaschine gerade die von Menschen berechenbaren mathematischen Funktionen lösen kann. Daraus darf jedoch nicht gefolgert werden, dass eine Turingmaschine alle mathematischen Funktionen lösen kann. So kann etwa anhand des Halteproblems gezeigt werden, dass es mathematische Funktionen gibt, die nicht von Turingmaschinen (und daher gemäß Church-Turing-These auch nicht von Menschen) berechnet werden können.
Über unsere Ausarbeitung:
Nach weitreichenden Recherchen und Beweisverfahren war es uns möglich ein neues Verfahren für die Turing Maschine zu entwickeln. Unsere Tests und Ergebnisse finden sich in unserer Ausarbeitung (“A case for the Turing Machine”).
Danksagungen:
Danksagungen gehen an meine Familie und an meine Freunde, die mich immer unterstützten und akzeptierten, dass ich in der Zeit der Recherche wenig Zeit für sie hatte.
Ebenfalls vielen Dank an SCIgen, ohne dessen grandiose Unterstützung diese Veröffentlichung nie entstanden wäre.
Roman
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4 Kommentare
Robert Paulus says:
Mrz 15, 2012
Ganz ehrlich, ich bin froh, dass ich das hinter mir habe. Habe bis 2004 Informatik studiert und Turingmaschine ist ja eines der ersten Themen überhaupt. Bei uns wurde dann ja später alles anhand der (nicht)deterministischen Turingmaschine definiert, auch bei Definitionen von NP und NP-Vollständigkeit. Etwas verwirrend, meiner Meinung nach. Naja, das ist alles sowieso nur die Theorie.
Ansonsten aber durchaus ein interessanter Blog, den Du da hast.
Flo says:
Aug 23, 2010
hey, schreib doch mal einen artikel mit dem Titel “Uni suckt”
danke
Roman says:
Aug 24, 2010
Warum denn das? Ich liebe die Uni!
Tweets die Mein erstes Paper: “A case for the Turing Machine” | Roman Harcke erwähnt -- Topsy.com says:
Jan 14, 2010
[...] Dieser Eintrag wurde auf Twitter von Roman Harcke, Dan Berker erwähnt. Dan Berker sagte: Mein erstes Paper: “A case for the Turing Machin http://romanharcke.de/mein-erstes-paper-a-case-for-the-turing-machine/ [...]