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Juli 22, 2009 Uni 2 Kommentare

Die Lithosphäre bewegt sich in festen “Lithosphärenplatten” auf der (weichere Schicht).
Diese Plattenbewegung wird angetrieben durch unregelmäßige Strömungen des Gesteines im oberen Erdmantel. Fast alle geologischen Phänomene werden durch plattentektonische Prozesse verursacht.

Begriffserklärung:

:

  • Relativ weiche Schicht (~ 250km dick) unter der Lithosphäre.
  • auf ihr bewegen sich die Lithosphärenplatten

Hotspot:

  • stationärer Vulkanismus
  • Plattenbewegungen sind durch Hotspots nachvollziehbar (-> Hawaii Inseln)

Kontinentale Kruste:

  • äußere Haut der (-> Kontinente)

Konvektionsströme:

  • Gesteinsbewegungen im oberen Mantel
  • angetrieben durch Aufheizung im Kern
  • steuert Bewegungen der Lithosphärenplatten

Lithosphärenplatten:

  • aufgeteilt in 7 große und 8 kleine Platten
  • bewegen sich stetig mit 1-10cm/Jahr

Orogenese:

  • Gebirgsbildung

Transformstörung:

  • Bruchzone an den zwei Lithosphörenplatten entlang gleiten

Wilson-Zyklus (Gesteinszyklus):

  • Auseinanderbrechen eines Kontinents
  • Subduktion eines Kontinents
  • Begriff für den ganzen tektonischen Kreislauf

Weitere Fragen zu Plattentektonik:

1. Warum ist die Oberfläche der kontinentalen Kruste weit oberhalb der ozeanischen Kruste?

Die kontinentale Kruste (Lithosphäre) hat im Durchschnitt eine geringere Gesteinsdichte (Mittelwert 2,67 g/cm³). Deshalb “schwimmen” die Kontinente höher im Erdmantel als die dichtere ozeanische Platte.

2. Wie wird kontinentale Kruste neu gebildet? Und auf welche Weise ozeanische Kruste?

kontinentale Kruste:
Schon vor ca. 2 Milliarden Jahren, war bereits 85% der kontinentalen Kruste gebildet. Auch heute wird nur ein geringer Teil der kontinentalen Kruste recycelt, d.h. abgebaut (z.B. in Subduktionszonen in den Erdmantel gezogen) und wieder aufgebaut (z.B. durch Gesteinsschmelzen, die aus dem Oberen Erdmantel in tiefere Bereiche der kontinentalen Kruste injiziert werden oder als Laven aus Vulkanen austreten).

Jedoch wird an den Subduktionszonen ein Teil der kontinentalen Kruste (z.B. Sedimente) nach unten gezogen.
Ebenfalls tritt hinter den Bergketten einer Subduktionszone das Magma durch Vulkanausbrüche wieder an die Oberfläche und bildet auf diese Weise ein wenig neue Erdkruste.

Diese Neubildung ist jedoch sehr gering.

ozeanische Kruste:
Die ozeanische Kruste (überwiegend Basalte) hingegen, wird im Zuge der Plattenbewegungen kontinuierlich recycelt, d.h. sie wird an Subduktionszonen komplett in den Oberen Mantel gezogen und an den Mittelozeanischen Rücken durch aufsteigende Schmelzen wieder aufgebaut.

3. Warum ist ozeanische Kruste nicht älter als ca. 180 Millionen Jahre?

Die ozeanische Kruste ist nicht älter als 180 Millionen Jahre, da diese über Subduktion und Neubildung an dem mittelozeanischen Rücken einem Kreislauf unterliegt, der alle 180 Millionen Jahre die Steine neu einschmilzt und die methamorphen Gesteine wieder an den Meeresgrund befördert (-> Wilson-Zyklus)

4. Warum gibt es weder in Australien noch in Afrika große Gebirgsketten?

Da diese Länder auf großen Kontinentalplatten liegen, gibt es dort keine großen Gebirge. Ohne tektonische Prozesse, keine Auffaltung von Gebirgsketten.

5. Warum gibt es in den Anden und in den nordamerikanischen Kordilleren Vulkanismus, in den Alpen und im Himalaja aber nicht?

Anden: Subduktion von ozeanischer Platte unter kontinentaler Platte. Hierbei wird die ozeanische Platte in großen Tiefen eingeschmolzen. Ein Teil der geschmolzenen Gesteine tritt durch Plutone und Vulkane an die Oberfläche.

Alpen: Kollision von zwei kontinentalen Platten. Die Platten schieben sich gegenseitig auf, da diese ungefähr die gleiche Gesteinsdichte enthalten. Es kommt zu einer Gebirgsbildung ohne Subduktion, also ohne Vulkanismus.


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  1. Sebastian sagt:

    Ja lern mal fleißig und hau rein morgen bei der Klausur. Und dann gibts am Abend erstmal n Kooooooooooooooooooooooooooooooopf!
    Und bis dahin zieh dir meinen Blog rein:

    http://bmwdingolfing.wordpress.com