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Die Natur hat so viel schönes zu bieten. Riesige Bergketten, dramatische Küsten, weitläufige Wiesen und farbenprächtige Tiere. Aus dieser weitläufigen Sichtweise, ist es meist schwierig die Schönheit der Details zu betrachten. Einen weiteren Blickwinkel der imposanten Natur erkennt man, indem man sich für die Einzelheiten Zeit nimmt, ihre Form, Farbe und Textur betrachtet.
In diesen wunderschönen Landschaften gibt es eine weitere sehenswerte Welt zu erforschen – die Makrowelt.
Durch Makrofotografie können wir in diese kleine, filigrane Welt eintauchen und den Detailreichtum wahrnehmen, der uns normalerweise verborgen bleibt. Einen Moment der Ruhe finden, sich auf einen kleineren Bereich der Welt fixieren und eine weitere riesengroße Makrowelt zu entdecken, das macht die Makrofotografie aus.
Betrachtet man jede Szene etwas genauer wird aus dem gelben Fleck auf einer Biene, eine Ansammlung von Blütenstaub, der sich in ihren dünnen Haaren am Körper verfangen hat. In Blumen erkennen wir plötzlich Ansammlungen von Pollen, die von Käfern, Fliegen und Wind davon getragen werden.
Schaut man sich die Pollen der Pflanzen noch genauer an, erkennt man die kleinen Haare um das runde Gebilde und erkennt warum Pollen an Kleidung und Tieren haften bleibt.
Makrofotografie zeigt nicht nur eine andere, unbekannte Welt, sie lässt auch vermuten wie alles im Großen und Ganzen zusammenpasst.
Makrofotografie offenbart Dinge, wie wir sie im normalen Alltag nicht erkennen würden. Manchmal sehen Insekten ganz anders aus, als ich sie mir vorgestellt habe. Bei näherer Betrachtung erkennt man kleine Zangen oder Fühler, wo man sie nie vermutet hätte.
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Mit diesem Bild wollte ich die prächtigen Farben und Schatten ausdrücken, die ein Sonnenuntergang mit sich bringt.
Im Mittelpunkt stehen die Schatten auf den Blättern der Mohnblume, die von den Weizenhälmen im Hintergrund projiziert werden.
Es sollte ein warmes und beruhigendes Gefühl vermitteln…
Hat es das geschafft?
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Mit diesem Retroadapter kann man beliebige Objektive umgekehrt an die Kamera schrauben und sie so zu Makro-Objektiven umfunktionieren. So lassen sich fantastische Makroaufnahmen machen, ohne horrende Summen für teure Objektive ausgeben zu müssen.
Mithilfe des Filtergewindes wird das Objektiv umgekehrt an die Kamera geschraubt. In dieser so genannten Retrostellung funktioniert das Objektiv ähnlich wie eine Lupe. Da die Brennweite deutlich kürzer ist, als in der Normalstellung, sind geringere Aufnahmedistanzen und höhere Abbildungsmaßstäbe möglich. Man kann mit dem Objektiv näher an das Motiv herangehen und es wird auf der Bildebene größer dargestellt.
Mit diesem Umkehrring kann man die Welt im Detail erkunden und zum Beispiel Insekten oder Blütenkelche Format füllend abbilden; so wird jedes Objektiv zum Makro-Objektiv. Besonders gut eignen sich Weitwinkel- oder Normalobjektive (Festbrennweiten). Ältere manuelle Objektive sind häufig schon günstig zu erwerben und bieten den Vorteil, dass sich die Blende direkt am Objektiv einstellen lässt.
Der Umkehrring ist sehr filigran gearbeitet und trotzdem sehr stabil. Durch seine geringe Stärke entsteht nur ein sehr geringer Abstand zwischen Objektiv und Kamera, der nicht zu Einbußen bei der Bildqualität führt.
Technische Details:
Abbildungsmaßstab 1:7 bis 1:2,8 (abhängig vom verwendeten Objektiv)
1. den Umkehrring in das Bajonett eindrehen.
2. das Objektiv umgekehrt auf den Umkehrring schrauben.
Da der Umkehrring keine elektronischen Daten überträgt, muss man manuell fokussieren und die Blende einstellen. Die meisten Kameras können die Belichtungszeit per Zeitautomatik berechnen. Bei einigen muss sie jedoch manuell eingestellt werden. Bei bestimmten Kameramodellen kann es sogar notwendig sein, die Auslösesperre zu deaktivieren.
Dieser Umkehrring ist passend für alle Modelle mit EF Bajonett:
Canon EOS 1000D, 450D, 400D, 350D, 300D
Canon EOS 50D, 40D, 30D, 20D, 10D, 5D
Canon EOS 1D, 1Ds, 1D Mark II, 1Ds Mark II, 1D Mark II N, 1D Mark III, 1Ds Mark III