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Die Natur hat so viel schönes zu bieten. Riesige Bergketten, dramatische Küsten, weitläufige Wiesen und farbenprächtige Tiere. Aus dieser weitläufigen Sichtweise, ist es meist schwierig die Schönheit der Details zu betrachten. Einen weiteren Blickwinkel der imposanten Natur erkennt man, indem man sich für die Einzelheiten Zeit nimmt, ihre Form, Farbe und Textur betrachtet.
In diesen wunderschönen Landschaften gibt es eine weitere sehenswerte Welt zu erforschen – die Makrowelt.
Durch Makrofotografie können wir in diese kleine, filigrane Welt eintauchen und den Detailreichtum wahrnehmen, der uns normalerweise verborgen bleibt. Einen Moment der Ruhe finden, sich auf einen kleineren Bereich der Welt fixieren und eine weitere riesengroße Makrowelt zu entdecken, das macht die Makrofotografie aus.
Betrachtet man jede Szene etwas genauer wird aus dem gelben Fleck auf einer Biene, eine Ansammlung von Blütenstaub, der sich in ihren dünnen Haaren am Körper verfangen hat. In Blumen erkennen wir plötzlich Ansammlungen von Pollen, die von Käfern, Fliegen und Wind davon getragen werden.
Schaut man sich die Pollen der Pflanzen noch genauer an, erkennt man die kleinen Haare um das runde Gebilde und erkennt warum Pollen an Kleidung und Tieren haften bleibt.
Makrofotografie zeigt nicht nur eine andere, unbekannte Welt, sie lässt auch vermuten wie alles im Großen und Ganzen zusammenpasst.
Makrofotografie offenbart Dinge, wie wir sie im normalen Alltag nicht erkennen würden. Manchmal sehen Insekten ganz anders aus, als ich sie mir vorgestellt habe. Bei näherer Betrachtung erkennt man kleine Zangen oder Fühler, wo man sie nie vermutet hätte.
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Um den maximalen Abbildungsmaßstab eines Objektivs zu berechnen, fotografiert man auf verschiedenen Brennweiten und stellt das Ergebnis ins Verhältnis zur Größe des Bildsensors.
Klingt komplizierter als es ist!
Für die Makrofotografie ist es manchmal interessant den Abbildungsfaktor zu wissen. Nachfolgend werde ich erklären, wie ihr dies ganz einfach selbst ausrechnen könnt.
Angeregt für diesen Artikel hat mich “JürgenHugo” auf dem Querblog.
Ich hatte ein Makrofoto mit dem Umkehrring aufgenommen und war an der Größe meines maximalen Abbildungsmaßstabes interessiert.
-> Nochmals danke für den Tipp;)
Dann gehts mal los.
Als erstes brauchst du die Größe des verbauten Bildsensors in deiner Kamera.
Als Beispiel nehme ich hier den CMOS-Sensor meiner Canon 40D mit einer Breite von: 22,2mm und einer Höhe von: 14,8mm.
2.1 – Das erste Bild machst du mit der maximalen Brennweite deines Objektives.
Bei mir waren es mit dem Canon EF-S Objektiv 55mm Brennweite.
Auf dem Lineal konnte ich damit ungefähr eine Breite von 20mm fotografieren:
(Beachtet, dass ich hier den Umkehrring benutzt habe und somit eine weitaus höhere Vergrößerung erziele.)
Notiz:
2.2 – Das zweite Bild mit der kleinsten Brennweite
Das sind bei mir 18mm. Hier sieht man schon die imense Vergrößerung durch den Umkehrring.
Auf dem Bild habe ich einen Ausschnitt von ca. 5mm.

Notiz:
Der Abbildungsmaßstab ist das Verhältnis zwischen der realen Größe eines Objektes und der Größe dieses Objektes auf dem Bildsensor.

(Ja, die Grafik ist nicht die tollste, aber ich hab meinen Tablet-PC leider verkauft…)
Hier sieht man die Verhältnisse ganz gut.
- Ein Abbildungsmaßstab von 1:1 sagt aus, dass der Gegenstand und seine Abbildung gleich groß sind
- Ein Abbildungsmaßstab von 1:2 sagt aus, dass der Gegenstand doppelt so groß ist wie seine Abbildung
- Ein Abbildungsmaßstab von 2:1 sagt aus, dass die Abbildung doppelt so groß ist wie der Gegenstand.
Da in meinem Beispiel die Abbildungen immer größer als der Gegenstand waren, wirkt mein Objektiv wie eine Lupe und hat einen Abbildungsmaßstab x von x:1.
Bei 55mm hatte ich eine maximale Darstellungsbreite von 20mm.
Da der Bildsensor eine Breite von 22,2mm aufweist, folgt der Abbildungsmaßstab diesem Verhältnis:

Bei 55mm Brennweite habe ich also einen Abbildungsmaßstab von 1:1.
Bei 18mm Brennweite hatte ich eine maximale Abbildungsbreite von 5mm.
Mit der Breite des Bildsensors ergibt sich folgendes Verhältnis:

Bei 18mm Brennweite ist mein Abbildungsmaßstab maximal – mit 4,45:1.
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Habe in der Photographie Gruppe im StudiVZ den Fotowettbewerb gewonnen.
Das Thema war Makrofotografie, da hab ich mich natürlich sehr gefreut, da ich meine Makroausrüstung gerade komplett hatte
“CloseUp_Fliege” – eingereicht von mir
Fotografiert wurde es mit meiner wunderbaren Canon 40D, dem Kit-Objektiv Canon EF-S 18-55mm in Retrostellung und meinen neuen Sigma EF-500 ST Blitz.
Das Bild wurde nicht zu Hause gemacht, sondern in der freien Natur. Ich hatte einfach Glück, dass die Fliege nicht wegflog. Zwischendurch einfach immer wieder Sicherungsfotos machen.
Man nähert sich der Fliege also gaanz langsam und macht ein Foto. Dann wieder näher anschleichen und wieder ein Foto machen. Ich bin immer näher gekommen, bis die Fliege schließlich wegflog…
Fotografiert hatte ich glaube ich mit Blende f/20, ISO 100 (möglich durch den super Blitz) und 18mm Brennweite. Die höchste Vergrößerung die auf dem Objektiv mit dem Retroadapter möglich ist.
Hochgeladen und bewertet werden die Bilder immer auf einer privaten Webseite (“huthut.de“) eines Moderators der Gruppe.
Hier sind die anderen eingereichten Bilder in der Übersicht:
-> http://huthut.hu.funpic.de/coppermine/thumbnails.php?album=30
“Dragonfly” – eingereicht von Pia S.
“Käferstündchen” – eingereicht von Steffan D.
Der Fotowettbewerb hat Spaß gemacht und ich werde auch nächstes Mal wieder dabei sein.
Bin ich zwangsmäßig sowieso, denn der Gewinner muss das nächste Thema auswählen.
Da überleg ich mir mal was nettes
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Phidippus princeps (With Video), ursprünglich hochgeladen von Opo Terser
Purple Clematis, ursprünglich hochgeladen von davidgnsx1
Three Times the Charm, ursprünglich hochgeladen von davidgnsx1
There’s only one thing stops a hoverfly in mid flight.. Male hoverfly Syritta pipiens, ursprünglich hochgeladen von Lord V
Eine weitere Liste folgt …
Gefallen euch die Bilder? Ich hoffe mal
[Close_Up] Fliege , ursprünglich hochgeladen von surf_opi
Das Bild wurde mit meinem Makroring fotografiert.
Der Umkehrring wird in das Filtergewinde des Kit-Objektivs (Canon EF-S 18-55mm 1:3.5-5.6 II) geschraubt. Mit seiner Rückseite kann der Umkehrring in das Bajonett meiner Canon 40D gesetzt werden und hält das Objektiv falschherum am Filtergewinde. So erzielt man eine extreme Vergrößerung, bei sehr guter Bildqualität.
Bei dieser Art von Makrofotografie muss man sehr nah an das Objekt heran, somit ist bei jedem Foto viel Geduld und Ausdauer in den Beinen gefragt. Schon eine Bewegung um ein paar Millimeter und das Objekt sitzt nicht mehr im Fokus.
Je höher die Blendenzahl, desto größer ist der Fokusbereich. Bei diesem Bild wurde eine relativ kleine Blende (hohe Blendenzahl) von ungefähr f/22 verwendet.
Da die Blende in dieser Stellung wenig Licht durchlässt, benötigt man für solche Aufnahmen einen guten Aufsteckblitz.
Mein Blitz ist ein SIGMA EF-500 DG ST mit Blitzleitzahl von 50. So belichtet er sogar noch Objekte die sich 4-5 cm vor meiner Linse befinden.