Roman Harcke
WordPress, Fotografie und natürlich Themen meines Studiums
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WordPress wird häufig als eine Blogging-Plattform bezeichnet. Aber WordPress kann viel mehr. Sogar die WordPress Dokumentation enthält einen ganzen Abschnitt, um WordPress als ein Content-Management-System (CMS) zu benutzen. Weil WordPress solch eine benutzerfreundliche Plattform ist, sollte man sinnvollerweise überlegen, wie man verschiedene Arten von Webseiten, auch Portfolio Seiten, mit WordPress realisieren kann.

Ob ihr ein Photograph, Graphiker, Internet-Designer oder irgendein anderer visueller Künstler seid, macht WordPress einen ausgezeichneten Ausgangspunkt für das Entwickeln eures Online-Portfolios. Und mit der Fülle von Plugins und allerlei Themen könnt ihr eine perfekt präsentable Website erstellen und mit dieser innerhalb einiger Stunden online gehen.

In diesem Artikel wird eine saubere Installation von WordPress vorausgesetzt. Für Installationshilfen schaut ihr am Besten in der offiziellen Dokumentation nach.

Hier sind zusätzliche Links, die nützlich sein können um eurer Portfolio zu entwerfen.

Als erstes werden ihr beschließen müssen, ob ihr ein vorgefertigtes Theme für euer Portfolio benutzt, oder ob ihr eure eigenen Wünsche und Anforderungen selbst verwirklicht und euch ein eigenes erstellt. Da letzteres wohl eher für die Coder-Freaks unter euch geeignet ist, könnt ihr als Einsteiger trotzdem viel an den hier vorgestellten Themes verändern. Im Internet gibt es viele wunderschön ausführliche Webseiten, auf denen ganz genau beschrieben wird wie ihr was zu tun habt.

Um euch etwas den Weg zu eurem persönlichen Online-Portfolio zu erleichtern, habe ich hier einige Portfolio Themes aufgelistet. Einige sind kostenlos, andere wollen bezahlt werden, doch was ihr auf jeden Fall kostenlos bekommt, ist ein visueller Eindruck.

Also, viel Spaß beim Durchstöbern – vielleicht ist euer nächstes Portfolio-Theme nur noch einige Abschnitte entfernt ;)

 

1. Kostenlose WordPress Portfolio Themes

 

Ein vorgefertigtes Theme zu benutzen spart viel Zeit. Auch einige der kostenpflichtigen Themes sind für euch billiger als einen Designer zu bezahlen, oder eure eigene Zeit zu opfern.

1.1 Sharpfolio: WordPress Portfolio Theme | Demo | Download

 

sharpfolio

 

 

1.2 Viewport: WordPress Portfolio Theme | Demo | Download

- ist auf sehr minimalistische und saubere Darstellung optimiert. Dominiert durch seine schönen Animationen und gekonnte Implementation von Textboxen.

viewport-frontpage

 

 

1.3 Irresistible | Demo | Download

- ist ein visuell reichhaltiges Blog Theme, mit Video und Bilder Support. Integriert ist eine Flickr Live-Show, eingebauter RSS Feed, … . Insgesamt ein sehr schönes Multimedia Theme.

irresistible

 

 

1.4 Portfolio – WPESP Theme | Demo | Download

- ist ein erster Schritt der Online Portfolios um WordPress als CMS zu nutzen. Ein sehr schönes Portfolio mit animierten Bildübergängen, schönen Vorschaufunktionen und eine übersichtliche Integration des Textes. Es benutzt den WordPress Codex zum Programmieren und den Ajax – Coda Slider Effect für die Artikelübergänge. Sehr hübsch!

WPESP_theme

 

 

1.5 Fotofolio | Demo

 

fotofolio

 

 

1.6 Infinity| Demo | Download

 

infinity

 

 

1.7 Modfolio| Demo| Download

 

modfolio

 

 

1.8 Gallery | Demo | Download

 

galleri

 

 

1.9 Folio Elements | Demo | Download

 

folio-elements

 

 

1.10 Linquist | Download

 

Linquist

 

 

1.11 Snapshot | Demo | Download

 

Snapshot

 

 

2. Kostenpflichtige WordPress Portfolio Themes

2.1 eGallery | Demo | Preis: $19.95 pro Jahr (Mitgliedschaft)

 

egallerytheme

 

 

2.2 GrungeMag | Demo | Preis: $19.95 pro Jahr (Mitgliedschaft)

 

grungemagtheme

 

 

2.3 Foliotastic: Ein Premium WordPress Portfolio Theme | Demo | Preis: $30

 

- ist ein mit Funktionen vollgestopftes Portfolio/Blog Theme, das im Dashboard ein Admin Panel hinzufügt. Über dieses zusätzliche Menü können alle Funktionen und Änderungen vorgenommen werden.

foliotastic

 

 

2.4 Photopro | Demo | Preis: $29+

 

pro2

 

 

3. Design dein Portfolio

Ihr werdet wahrscheinlich zwei Hauptarten von Seiten auf eurem Online-Portfolio benutzen: eine Homepage oder Haupt-Portfolioseite und individuelle Projektseiten. Eure Hauptseite wird wahrscheinlich aus einer Reihe von Vorschaubildern bestehen, die eure Arbeit visuell zusammenfassen. Weiterführende individuelle Projektseiten bieten mehr detaillierte Informationen über eure Arbeit an.

 

 

Eure Haupt-Seite Entwerfen

Etwas haben alle Portfolio Themes gemeinsam, sie konzentrieren Bilder auf der Homepage. Normale Blog Themes haben ihren Brennpunkt nicht auf Bilder, sondern auf den Text. Euer Portfolio Theme sollte es euch folglich einfach machen, Bilder in den Vordergrund zu stellen. Jedoch auch den Text nicht ganz aus den Augen verlieren. Ob ihr eure Bilder im Tabellenformat, in chronologischer Ordnung, oder in einer Slideshow präsentieren wollt, ist eure Entscheidung. Jedoch solltet ihr drauf achten, dass die Bilder in der Vorschau groß genug sind, damit der Besucher einen groben Überblick vom Bild bekommt.

Vielleicht wollt ihr mit den Bildern eures Portfolios einige Einleitungsinformation anzeigen. Eine Weise, dies zu verwirklichen, ist ein “Sticky Post” einzuschließen. Mindestens 2 Plugins sind dafür geeignet: Simple Sticky Posts und WP-Sticky.

Die Art und Weise wie ihr eure Bilder auf der Webseite vorstellt, ist euch überlassen. Kleine Helfer gibt es allerdings viele.

 

 

Plug-Ins zur Darstellung eurer Bilder

Eure Bilder sind die Herzstücke der Fotoseite oder des Portfolios. Ein besonderes Augenmerk sollte also auf der professionellen Präsentation der Bilder liegen. Um euch die mühsame Arbeit des Codens zu erleichtern, stelle ich euch hier noch einige WordPress Plugins für Bilder vor.

Vorschaubild in Zusammenfassung integrieren

Dieses nützliche kleine Plug-In, wird das erste Bild in eurem Artikel als Vorschaubild integrieren. Das Vorschaubild erscheint dann im Archiv, in der Zusammenfassung auf dem Blog, in den Suchergebnissen, oder in der Kategorieübersicht.

screenshot-1

 

 

Slide Press

Ebenfalls ein sehr professionelles Plug-In. Es integriert eine Slideshow von SlideShowPro in euren WordPRess Blog.

slideshow

 

 

Featured Content Gallery

Dieses wunderbare Plugin erstellt eine automatisch rotierende Gallerie eurer Bilder, die ihr überall integrieren könnt.

featuredcontentgallery

 

 

Ebenfalls gibt es eine Reihe von Plugins, die eure Bilder beim Klicken hervorheben und vor einen dunklen Hintergrund stellen. Ein Beispiel hierfür ist die NextGEN Gallery.

nextgengallery

 

 

Was sollte ein Portfolio noch beinhalten?

Logisch – es sollte nur eure besten Bilder enthalten. Lieber etwas weniger als viele mittelmäßige Bilder. Sonst entsteht ein falsches Bild. Ihr solltet auf jeden Fall eine “Über mich” Seite und ein Impressum erstellen. Letzteres ist in Deutschland mittlerweile Pflicht. In der “Über-Mich” Seite schreibt ihr über eure Qualifikationen und eure Hobbies. Mit was ihr euch im Moment beschäftigt und wo ihr gerade dran arbeitet. Ebenfalls könnt ihr hier auf eure weiterführenden Arbeiten hinweisen.

Ihr solltet vielleicht ebenfalls ein Bewertungssystem für eure Bilder integrieren. Damit die Benutzer sich etwas mehr mit den Bildern beschäftigen und sie auf sich wirken lassen. Keine Angst, kein Besucher wird eure Bilder schlecht bewerten. Allerdings hilft es euch um ein wenig Feedback über die Qualität zu bekommen. Weiterhin überwindet ihr den Punkt, eure Bilder von anderen, euch unbekannten Personen kritisch betrachten zu lassen. Veröffentlicht ebenfalls einige der Bilder auf Flickr, dort gibt es eine sehr nette und hilfreiche Foto-Community.

Die Kommentarfunktion von WordPress solltest du nicht abschalten. Feedback ist gut, und der Besucher möchte vielleicht mit die Kontakt aufnehmen, oder dir Tipps geben, oder dir ähnliche Bilder zeigen. Feedback und Kommentare sind wichtig.

 

 

Andere Vorschläge und Tipps

Halte das Design des Portfolios simpel. Nicht das Design des Portfolios ist das Hauptthema, sondern deine Bilder. Klar ist die Art der Präsentation wichtig, aber lieber die Funktionalität, anstatt des Homepagedesigns, dominieren lassen.

Wenn du dein Theme personalisieren willst, lade alle möglichen Darstellungen die die gefallen auf den Webspace, oder deine lokale Installation und kopiere den php Code der dir gefällt in dein Theme. Auf diese Art kannst du ganz einfach gewünschte Funktionen oder Darstellungen in einem Theme vereinen. Wenn du die zu modifizierenden Seiten als html Datei abspeicherst, kannst du ganz einfach in deinem Editor das CSS und weiteren Code anpassen, bis alles so passt wie man sich das wünscht.

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Kategorie : WordPress | Blog

 

WordPress PluginsIch bin wohl nicht der Einzige im Internet, der ständig auf der Suche nach den besten WordPress-Plugins für seinen WordPress-Blog ist?
Wenn dem so ist, dann kannst du gerne weiterlesen, denn diese WordPress-Plugins gehören zu den Besten und nützlichsten überhaupt.

Alle WordPress Blogger sollten einige dieser Plugins für ihren Blog oder Blogs verwenden. Ich bin mir sicher, dass unter den hier aufgelisteten Wordpress Plug-Ins sicher einiges zu finden ist.
So, doch nun zu der Liste der tollsten Plugins für deinen Wordpress Blog.

  • # 1. Akismet- http://wordpress.org/extend/plugins/akismet/
    Akismet gleicht eingehende Kommentare mit dem Akismet Web-Service ab und überprüft dabei (höchst effizient) ob es sich um Spam-Mails handelt. Die abgefangenen Spam-Kommentare können im Dashboard unter “Kommentare” eingesehen werden. Außerdem zeigt das Plugin einen neuen Menüpunkt “Akismet-Statistik” unter “Übersicht”. Dort sammelt das Plugin alle Informationen und zeigt Spam-Abfang-Stats an. Wohl eher eine kleine Spielerei…
  • # 2. All In One SEO- http://wordpress.org/extend/plugins/all-in-one-seo-pack/
    Das “All in One SEO Pack” optimiert den Wordpress Blog für Suchmaschinen (Search Engine Optimization/SEO). Mittlerweile wohl fast ein Muss für jeden Wordpress Blog. Man sollte jedoch darauf achten, dass nicht mehrere SEO Plugins nebeneinander benutzt werden. Zuviele Meta-Tags im Header findet Google nicht so toll!
  • # 3. Broken Link Checker- http://wordpress.org/extend/plugins/broken-link-checker/
    Dieses Plugin wird den Blog nach defekten Links absuchen und listet eventuelle kaputte oder nicht mehr verfügbare Links auf.
  • # 4. WordPress Datenbank-Back Up- http://wordpress.org/extend/plugins/wp-db-backup/
    Mit WP-DB-Backup könnt ihr einfach ein Backup der WordPress Datenbank erstellen. Ebenfalls können auch andere Backup-Tabellen in dieselbe Datenbank integriert werden.
  • # 5. Exec-PHPhttp://wordpress.org/extend/plugins/exec-php/
    Das Exec-PHP Plugin ermöglicht PHP-Code in Beiträgen, Seiten und Text-Widgets. Hierdurch ist eine weitaus größere Individualisierung deines Themes ermöglicht.
  • # 6. Google XML-Sitemaps- http://wordpress.org/extend/plugins/google-sitemap-generator/
    Dieses Plugin wird ein Google Sitemaps konforme XML-Sitemap des WordPress-Blogs erstellen. Erspart viel Arbeit und funktioniert hervorragend. Über eine Sitemap kann Google, Yahoo, Bing und andere Suchmschinen deine neuen Artikel schneller finden.
  • # 7. MaxBlogPress Ping Optimizer- http://wordpress.org/extend/plugins/maxblogpress-ping-optimizer/
    Wie oft ändert man einen Artikel oder eine Seite seines Wordpress Blogs? Ich ändere meine Seiten sehr häufig und jeden mal pingt mein Blog die Suchmaschinen an. Da man auf diese Weise recht schnell als Spam-Seite eingestuft wird, kommt dieses Plugin wundervoll zum Einsatz. Bei der Veröffentlichung des Artikels werden die Suchmaschinen angepingt, jedoch nicht mehr beim Editieren. Sie Crawler wurden ja schon benachrichtigt und kommen sowieso auf die Seite.
  • # 8. MaxBlogPress Favicon - http://wordpress.org/extend/plugins/maxblogpress-favicon/
    Einfache Integration eines Favicon.ico neben der URL des Wordpress Blogs.
  • # 9. WP-Cache - http://wordpress.org/extend/plugins/wp-cache/
    WP-Cache ist ein extrem effizientes WordPress Caching-Plugin, das die Website beschleunigt und schneller laden lässt. Bei jedem Seitenaufbau muss der Server die PHP Abfragen bearbeiten und das benötigt auf statischen Seiten unnötige Ladezeiten. Durch Cachen einer Seite wird eine Kopie der Webseite auf dem Server hinterlegt und viel Ladezeit gespart.
  • # 10. Auto Hyperlink URLs - http://wordpress.org/extend/plugins/auto-hyperlink-urls/
    Auto-Hyperlink-Text-URLs wandelt geschriebene Links in Artikeln und kommentieren Text in echte URLs um. In Kommentaren würde ich die automatischen Links jedoch nicht empfehlen. Sonst überwiegen irgendwann die SPAM-Kommentare.
  • # 11. No Ping Wait - http://onemansblog.com/2007/04/15/no-ping-wait-wordpress-plugin/
    Das Ziel des “No Ping Wait” Plugins ist, zu verhindern, dass Wordpress Autoren nach einer Artikel-Veröffentlichung auf alle Update-Dienste warten müssen. Ist es nicht auch schon aufgefallen, dass manche “Veröffentlichen”-Vorgänge sehr viel Zeit benötigen? Dieses Plugin verschiebt die Ping-Dienste zu execute-pings.php. Sehr zu empfehlen!
  • # 12. FD Feedburner Plugin - http://wordpress.org/extend/plugins/feedburner-plugin/
    Verlinkt die wichtigsten Feeds und optional sogar die Kommentare von Feedburner.com. Den Traffic von Feeds sollte man nicht vernachlässigen.
  • # 13. WordPress.com Statistik - http://wordpress.org/extend/plugins/stats/
    Listet euch Seitenaufrufe von Artikeln und Seiten, Referrern, und generelle Klicks auf. Super zur Überwachung, welche Artikel wirklich gut ankommen. Zeigt die gleiche Oberfläche wie die Wordpress.com Statistiken. Schön übersichtlich.
  • # 14. What would Seth Godin do - http://wordpress.org/extend/plugins/what-would-seth-godin-do/
    Zeigt eine benutzerdefinierte Willkommensnachricht für neue Besucher und vieles mehr.
  • # 15. Popularity Contest - http://wordpress.org/extend/plugins/popularity-contest/
    Dieses SEO Plugin ermöglicht die Ranking-Einsicht der populärsten Beiträge und zeigt außerdem das Verhalten der Besucher in einer sehr detailierten Auflistung.

Weitere WordPress-Plugins können auf – http://wordpress.org/extend/plugins/ gefunden werden. Jeder Wordpress Blog braucht einige Plugins, da wordpress einfach nicht an alles denken kann. Die meisten Sachen wurden sehr gut gelöst, der Rest wird von fleißigen Community Mitgliedern durch Plugins nachgeliefert.
Das Schöne an einem Blog ist doch, dass man ihn nach seinen eigenen Wünschen erstellen kann.

 

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Kategorie : WordPress | Blog
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