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Die beiden Libellen wurden von mir und meiner Canon 40D beim Paarungsakt aufdringlich verfolgt. Das hat ihnen anfangs gar nicht gefallen, aber ich blieb hartnäckig. Nach einer Weile gewöhnten sich die Libellen an die Anwesenheit und ließen sich fotografieren.
Ich verfolgte die beiden mindestens 15 Minuten, dann gaben sie entweder auf mir zu entkommen, oder sie akzeptierten meine Gegenwart.
Ich hatte meine Makroausrüstung mit Blitz und Umkehrring bereit – die Fotostrecken kann beginnen.

Nahaufnahme der Libellen Paarung.

Die Paarung im Detail:

Hier das Männchen:

Und hier das Weibchen:

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Um den maximalen Abbildungsmaßstab eines Objektivs zu berechnen, fotografiert man auf verschiedenen Brennweiten und stellt das Ergebnis ins Verhältnis zur Größe des Bildsensors.
Klingt komplizierter als es ist!
Für die Makrofotografie ist es manchmal interessant den Abbildungsfaktor zu wissen. Nachfolgend werde ich erklären, wie ihr dies ganz einfach selbst ausrechnen könnt.
Angeregt für diesen Artikel hat mich “JürgenHugo” auf dem Querblog.
Ich hatte ein Makrofoto mit dem Umkehrring aufgenommen und war an der Größe meines maximalen Abbildungsmaßstabes interessiert.
-> Nochmals danke für den Tipp;)
Dann gehts mal los.
Als erstes brauchst du die Größe des verbauten Bildsensors in deiner Kamera.
Als Beispiel nehme ich hier den CMOS-Sensor meiner Canon 40D mit einer Breite von: 22,2mm und einer Höhe von: 14,8mm.
2.1 – Das erste Bild machst du mit der maximalen Brennweite deines Objektives.
Bei mir waren es mit dem Canon EF-S Objektiv 55mm Brennweite.
Auf dem Lineal konnte ich damit ungefähr eine Breite von 20mm fotografieren:
(Beachtet, dass ich hier den Umkehrring benutzt habe und somit eine weitaus höhere Vergrößerung erziele.)
Notiz:
2.2 – Das zweite Bild mit der kleinsten Brennweite
Das sind bei mir 18mm. Hier sieht man schon die imense Vergrößerung durch den Umkehrring.
Auf dem Bild habe ich einen Ausschnitt von ca. 5mm.

Notiz:
Der Abbildungsmaßstab ist das Verhältnis zwischen der realen Größe eines Objektes und der Größe dieses Objektes auf dem Bildsensor.

(Ja, die Grafik ist nicht die tollste, aber ich hab meinen Tablet-PC leider verkauft…)
Hier sieht man die Verhältnisse ganz gut.
- Ein Abbildungsmaßstab von 1:1 sagt aus, dass der Gegenstand und seine Abbildung gleich groß sind
- Ein Abbildungsmaßstab von 1:2 sagt aus, dass der Gegenstand doppelt so groß ist wie seine Abbildung
- Ein Abbildungsmaßstab von 2:1 sagt aus, dass die Abbildung doppelt so groß ist wie der Gegenstand.
Da in meinem Beispiel die Abbildungen immer größer als der Gegenstand waren, wirkt mein Objektiv wie eine Lupe und hat einen Abbildungsmaßstab x von x:1.
Bei 55mm hatte ich eine maximale Darstellungsbreite von 20mm.
Da der Bildsensor eine Breite von 22,2mm aufweist, folgt der Abbildungsmaßstab diesem Verhältnis:

Bei 55mm Brennweite habe ich also einen Abbildungsmaßstab von 1:1.
Bei 18mm Brennweite hatte ich eine maximale Abbildungsbreite von 5mm.
Mit der Breite des Bildsensors ergibt sich folgendes Verhältnis:

Bei 18mm Brennweite ist mein Abbildungsmaßstab maximal – mit 4,45:1.
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Mit diesem Retroadapter kann man beliebige Objektive umgekehrt an die Kamera schrauben und sie so zu Makro-Objektiven umfunktionieren. So lassen sich fantastische Makroaufnahmen machen, ohne horrende Summen für teure Objektive ausgeben zu müssen.
Mithilfe des Filtergewindes wird das Objektiv umgekehrt an die Kamera geschraubt. In dieser so genannten Retrostellung funktioniert das Objektiv ähnlich wie eine Lupe. Da die Brennweite deutlich kürzer ist, als in der Normalstellung, sind geringere Aufnahmedistanzen und höhere Abbildungsmaßstäbe möglich. Man kann mit dem Objektiv näher an das Motiv herangehen und es wird auf der Bildebene größer dargestellt.
Mit diesem Umkehrring kann man die Welt im Detail erkunden und zum Beispiel Insekten oder Blütenkelche Format füllend abbilden; so wird jedes Objektiv zum Makro-Objektiv. Besonders gut eignen sich Weitwinkel- oder Normalobjektive (Festbrennweiten). Ältere manuelle Objektive sind häufig schon günstig zu erwerben und bieten den Vorteil, dass sich die Blende direkt am Objektiv einstellen lässt.
Der Umkehrring ist sehr filigran gearbeitet und trotzdem sehr stabil. Durch seine geringe Stärke entsteht nur ein sehr geringer Abstand zwischen Objektiv und Kamera, der nicht zu Einbußen bei der Bildqualität führt.
Technische Details:
Abbildungsmaßstab 1:7 bis 1:2,8 (abhängig vom verwendeten Objektiv)
1. den Umkehrring in das Bajonett eindrehen.
2. das Objektiv umgekehrt auf den Umkehrring schrauben.
Da der Umkehrring keine elektronischen Daten überträgt, muss man manuell fokussieren und die Blende einstellen. Die meisten Kameras können die Belichtungszeit per Zeitautomatik berechnen. Bei einigen muss sie jedoch manuell eingestellt werden. Bei bestimmten Kameramodellen kann es sogar notwendig sein, die Auslösesperre zu deaktivieren.
Dieser Umkehrring ist passend für alle Modelle mit EF Bajonett:
Canon EOS 1000D, 450D, 400D, 350D, 300D
Canon EOS 50D, 40D, 30D, 20D, 10D, 5D
Canon EOS 1D, 1Ds, 1D Mark II, 1Ds Mark II, 1D Mark II N, 1D Mark III, 1Ds Mark III
[Close_Up] Fliege , ursprünglich hochgeladen von surf_opi
Das Bild wurde mit meinem Makroring fotografiert.
Der Umkehrring wird in das Filtergewinde des Kit-Objektivs (Canon EF-S 18-55mm 1:3.5-5.6 II) geschraubt. Mit seiner Rückseite kann der Umkehrring in das Bajonett meiner Canon 40D gesetzt werden und hält das Objektiv falschherum am Filtergewinde. So erzielt man eine extreme Vergrößerung, bei sehr guter Bildqualität.
Bei dieser Art von Makrofotografie muss man sehr nah an das Objekt heran, somit ist bei jedem Foto viel Geduld und Ausdauer in den Beinen gefragt. Schon eine Bewegung um ein paar Millimeter und das Objekt sitzt nicht mehr im Fokus.
Je höher die Blendenzahl, desto größer ist der Fokusbereich. Bei diesem Bild wurde eine relativ kleine Blende (hohe Blendenzahl) von ungefähr f/22 verwendet.
Da die Blende in dieser Stellung wenig Licht durchlässt, benötigt man für solche Aufnahmen einen guten Aufsteckblitz.
Mein Blitz ist ein SIGMA EF-500 DG ST mit Blitzleitzahl von 50. So belichtet er sogar noch Objekte die sich 4-5 cm vor meiner Linse befinden.