Hallo alle zusammen,

ich bin Nico, Romans Bruder, und ich nehme mir an dieser Stelle mal das Recht, einen kleinen Artikel über eine etwas andere Art und Weise der Makrofotografie zu schreiben.

Wie sicher schon jeder von euch in seinem Leben mitbekommen hat, kann man in jedem Hobby und allem anderen Unmengen an Geld ausgeben. Im Bereich Makrofotografie gibt es sehr spezielle Gerätschaften wie Blitzsysteme, Objektive, Balgen … und noch viele Sachen mehr, von denen noch nicht einmal ich gehört habe. Fängt man beim Aufräumen mal an etwas tiefer in seiner Fotokiste zu kramen, findet man Dinge, die man am liebsten wegschmeißen würde. Genau diesen Fehler habe ich getan.

Der Weg zu meinem neuen Makrosetup

Roman hat mich letztens angespornt, mich mal wieder ein bisschen mehr mit dem Thema Makrofotografie zu beschäftigen. Da fiel mir ein, ich hab doch noch irgendwo eine alte Blitzschiene rumliegen, mit der ich mir ein geeignetes Blitzsystem aufbauen kann  ……  nop, weggeschmissen. =(

Fast hätte ich auch noch meine Zwischenringe, für die ich bis dato keine richtige Verwendung gefunden habe und ein altes Blitzkabel, welches ich mal durch Zwischenlöten eines Audiokabels verlängern wollte, weggeschmissen.

Genau diese Dinge, von denen man denkt, dass man sie nie mehr braucht, werden irgendwann auf ein Neues eine Verwendung finden. Ich will damit nicht sagen, dass man alles aufheben soll, was man nicht mehr braucht, sondern, dass man auch mit altem, scheinbar schlechtem Zubehör und ein wenig Aufwand, sehr gute Ergebnisse erzielen kann.

Ich habe also alles, was ich finden konnte, mit Hilfe von Heißkleber, Lötkolben und Lötzinn, sowie Paketklebeband zusammengefügt und es entstand dieses, eher seltsames, Foto Set-up.

 

Mein Set-up beinhaltet meine Sony Alpha 700, ein Minolta 5200i Programmblitz, ein altes Minolta 28mm f/2.8 in reverse-Stellung, worüber Roman schon einmal einen Artikel geschrieben hat (Umkehrring am Canon 17-40mm) und ein paar Zwischenringe von Kenko.

 

Einige Beispielbilder

Im Anschluss möchte ich ein paar Beispielfotos zeigen, die ich in den letzten Tagen mit dieser Konstruktion aufnehmen konnte. Für dieses Beispiel gilt mal wieder: Qualität vor Quantität. Billig ist nicht immer gleich schlecht !!!

Diese kleine Fliege habe ich bei uns im Garten fotografieren können und sie war vielleicht gerade mal 6-7mm groß.

 

Die Ameise kletterte die ganze Zeit auf einem kleinen Ast mit Blattläusen rum und wartete, bis eine von ihnen einen kleinen Wassertropfen ausstieß, den die Ameise dann genüsslich zu sich nahm.

 

Ich hoffe, euch haben meine Bilder und der kleine Artikel gefallen und vielleicht sogar auch ein bisschen geholfen. Ich wünsche euch eine schöne Zeit und viel Erfolg für eure Aufnahmen.

In der nächsten Zeit wird es zwischen meinem Bruder und mir einen kleinen Wettkampf geben, wer die schönsten, besten und beeindruckensten Makrofotos macht. Ich hoffe auf viele Stimmen für mich ;)

 

Macht ‘s gut !!

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ÜBER DEN AUTOR

NicolasHarcke

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