Roman HarckeFotografie | Roman Harcke https://romanharcke.de WordPress, Fotografie und natürlich Themen meines Studiums Wed, 30 Jan 2013 10:09:15 +0000 en hourly 1 http://wordpress.org/?v=3.3.2 Tipps und Tricks – Makrofotografie https://romanharcke.de/tipps-und-tricks-makrofotografie/ https://romanharcke.de/tipps-und-tricks-makrofotografie/#comments Sun, 31 Jul 2011 21:04:12 +0000 NicolasHarcke https://romanharcke.de/?p=4339 Ähnliche Artikel:
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Hallo alle zusammen,

ich bin Nico, Romans Bruder, und ich nehme mir an dieser Stelle mal das Recht, einen kleinen Artikel über eine etwas andere Art und Weise der Makrofotografie zu schreiben.

Wie sicher schon jeder von euch in seinem Leben mitbekommen hat, kann man in jedem Hobby und allem anderen Unmengen an Geld ausgeben. Im Bereich Makrofotografie gibt es sehr spezielle Gerätschaften wie Blitzsysteme, Objektive, Balgen … und noch viele Sachen mehr, von denen noch nicht einmal ich gehört habe. Fängt man beim Aufräumen mal an etwas tiefer in seiner Fotokiste zu kramen, findet man Dinge, die man am liebsten wegschmeißen würde. Genau diesen Fehler habe ich getan.

Der Weg zu meinem neuen Makrosetup

Roman hat mich letztens angespornt, mich mal wieder ein bisschen mehr mit dem Thema Makrofotografie zu beschäftigen. Da fiel mir ein, ich hab doch noch irgendwo eine alte Blitzschiene rumliegen, mit der ich mir ein geeignetes Blitzsystem aufbauen kann  ……  nop, weggeschmissen. =(

Fast hätte ich auch noch meine Zwischenringe, für die ich bis dato keine richtige Verwendung gefunden habe und ein altes Blitzkabel, welches ich mal durch Zwischenlöten eines Audiokabels verlängern wollte, weggeschmissen.

Genau diese Dinge, von denen man denkt, dass man sie nie mehr braucht, werden irgendwann auf ein Neues eine Verwendung finden. Ich will damit nicht sagen, dass man alles aufheben soll, was man nicht mehr braucht, sondern, dass man auch mit altem, scheinbar schlechtem Zubehör und ein wenig Aufwand, sehr gute Ergebnisse erzielen kann.

Ich habe also alles, was ich finden konnte, mit Hilfe von Heißkleber, Lötkolben und Lötzinn, sowie Paketklebeband zusammengefügt und es entstand dieses, eher seltsames, Foto Set-up.

 

Mein Set-up beinhaltet meine Sony Alpha 700, ein Minolta 5200i Programmblitz, ein altes Minolta 28mm f/2.8 in reverse-Stellung, worüber Roman schon einmal einen Artikel geschrieben hat (Umkehrring am Canon 17-40mm) und ein paar Zwischenringe von Kenko.

 

Einige Beispielbilder

Im Anschluss möchte ich ein paar Beispielfotos zeigen, die ich in den letzten Tagen mit dieser Konstruktion aufnehmen konnte. Für dieses Beispiel gilt mal wieder: Qualität vor Quantität. Billig ist nicht immer gleich schlecht !!!

Diese kleine Fliege habe ich bei uns im Garten fotografieren können und sie war vielleicht gerade mal 6-7mm groß.

 

Die Ameise kletterte die ganze Zeit auf einem kleinen Ast mit Blattläusen rum und wartete, bis eine von ihnen einen kleinen Wassertropfen ausstieß, den die Ameise dann genüsslich zu sich nahm.

 

Ich hoffe, euch haben meine Bilder und der kleine Artikel gefallen und vielleicht sogar auch ein bisschen geholfen. Ich wünsche euch eine schöne Zeit und viel Erfolg für eure Aufnahmen.

In der nächsten Zeit wird es zwischen meinem Bruder und mir einen kleinen Wettkampf geben, wer die schönsten, besten und beeindruckensten Makrofotos macht. Ich hoffe auf viele Stimmen für mich ;)

 

Macht ‘s gut !!

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Das Insekt und der Wassertropfen https://romanharcke.de/das-insekt-und-der-wassertropfen/ https://romanharcke.de/das-insekt-und-der-wassertropfen/#comments Mon, 18 Jul 2011 10:46:04 +0000 Roman https://romanharcke.de/?p=4319 Ähnliche Artikel:
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Manchmal hat man die Chance etwas außergewöhnliches beobachten zu dürfen. In diesem Fall hatte ich mich sehr gefreut, als ich diesem großen Insekt dabei zusehen konnte, wie es sich dem Wassertropfen nähert und offensichtlich davon trinken wollte.

Mein entfesselter Blitz war hierbei eine große Hilfe, so konnte ich die Szene vernünftig ausleuchten und schlussendlich auf meinen Kamerasensor bannen.

 

Für dieses Bild hielt ich den Blitz unter das Blatt, auf dem das Insekt saß. Die Silhouette dieses Tieres sieht nämlich beeindruckend aus, mit seinen vielen langen Beinen und den haarigen Fühlern. Nur leider kam der Wassertropfen dabei nicht so gut zur Geltung.

 

 

 

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Vorstellung der Fotografien von Nicolas Harcke https://romanharcke.de/vorstellung-der-fotografien-von-nicolas-harcke/ https://romanharcke.de/vorstellung-der-fotografien-von-nicolas-harcke/#comments Fri, 08 Jul 2011 14:40:57 +0000 Roman https://romanharcke.de/?p=4296 Ähnliche Artikel:
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Irgendwie haben uns die Eltern wohl eine künstlerische Ader vererbt, ansonsten erscheint es mir unerklärlich, wie mein Bruder und ich uns mit so viel Elan der Fotografie widmen.
Wir betreiben dieses Hobby nun schon seit einer längeren Zeit, sodass ich ernsthaft über unsere Anfänge nachdenken muss.

Nicolas bekam irgendwann zum Geburtstag seine erste digitale Spiegelreflex geschenkt, eine Sony Alpha 350 und war damit eine lange Zeit zufrieden. Zu dem Zeitpunkt besaß ich noch eine Bridgekamera, die dann auch relativ schnell durch eine digitale Spiegelreflex ersetzt wurde, weil ich von den Möglichkeiten seiner DSLR hoch begeistert war.

Wie das bei Spiegelreflexkameras nunmal so ist, blüht man mit der Kamera in der Hand förmlich auf und möchte sofort in die Tiefen der Fotografie und ihren Künsten versinken, oder die Kamera verstaubt letztendlich im Regal.
Letzteres war bei Nico zum Glück nicht der Fall, denn sonst müssten wir auf seine wunderbaren Bilder verzichten.

Mittlerweile darf er eine Sony Alpha 700 sein Eigen nennen, die ihn auf allen seinen Ausflügen und kreativen Ausbrüchen begleitet.
In diesem Bild setzt er die Alpha 700 sehr gut ins richtige Licht, sodass sie wie ein mysteriöses Werkzeug erscheint.

Ich bin immer wieder überrascht, wenn er ein ausgelaugtes Thema wieder neu aufleben lässt und in seine eigenen Bilder stets viel Aufmerksamkeit und Liebe zum Detail hineinsteckt.

Die folgenden Makrobilder finde ich sehr gut gelungen. Die hohe Sättigung und der Detailreichtum der Makros ist schon beeindruckend.

Die einzelnen Eiskristalle zeigen deutlich was man mit einem umgekehrten Objektiv erreichen kann. Das sind Dinge aus dem alltäglichen Leben, die uns normalerweise verborgen bleiben.

 Ich muss ja ehrlich sagen, auf dieses Bild war ich sehr neidisch! Ich hab mich davor auch schon mit dem Thema “DROPS” auseinandergesetzt und wollte unbedingt diesen Effekt des Zusammenpralls der beiden Tropfen festhalten, aber es hat nie funktioniert.
Hier gilt es den richtigen Zeitpunkt zu treffen, in dem der erste Tropfen durch den Aufprall auf der Wasseroberfläche wieder nach oben geschleudert wird und der zweite Tropfen genau in diesem Moment durch einen Zusammenstoß diesen “Regenschirm” erzeugt.
Ob in diesem Fall das Glück eine große Rolle gespielt hat, möchte ich jetzt nicht diskutieren, das Ergebnis zählt schließlich ;)

 Das richtige Licht spielt auch bei diesem Bild eine große Rolle und erzeugt mit dem aufsteigenden Rauch eine tolle, fast schon spirituelle Atmosphäre.

 Dieses Bild entstand als wir zusammen einen Fotomarsch durch München unternahmen und war eines seiner “Einfach mal nach oben schauen” Serie. Ein minimalistisches und durch die außergewöhnliche Perspektive, ein sehr gelungenes einprägsames Bild.

 Mit dem richtigen Adapter kann Nico seine Kamera an das Teleskop anschließen und stand so manche Nacht in der Kälte, um den Mond, unsere Planeten und den Orion Nebel zu fotografieren.

Der Kauf eines Weitwinkels eröffnete auch ihm neue Perspektiven und einige interessante Aufnahmen bei Langzeitbelichtung.
Das Bild von dem einsamen Boot und dem aufkommenden Sturm finde ich ebenfalls sehr gelungen.
Hier scheint alles eine grundlegende Farbe zu haben, nur die roten Paddel stechen ins Auge.

 Zum Schluss noch eines seiner besten Bilder, entstanden während einer Bergwanderung früh am Morgen.
Es vermittelt eine kalte, einsame Atmosphäre und zeigt seinen Kumpel samt Kameraequipment zwischen den Bergen und dem Frühnebel. Die Sonne ist gerade aufgegangen und ein schöner Wandertag beginnt.

Mit diesem Bild endet meine kleine Präsentation, ich hoffe euch gefallen die Bilder von meinem Bruder genauso gut wie mir.
Wenn ihr mal einen Blick auf seine anderen Bilder werfen möchtet, kann ich seinen Flickr Stream empfehlen: Photosteam von Nicolas Harcke auf Flickr

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Umkehrring am Canon 17-40mm https://romanharcke.de/umkehrring-am-canon-17-40mm/ https://romanharcke.de/umkehrring-am-canon-17-40mm/#comments Fri, 08 Jul 2011 12:10:03 +0000 Roman https://romanharcke.de/?p=4272 Ähnliche Artikel:
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Umkehrring, oder auch Retroadapter genannt, bezeichnet einen Adapter, der es erlaubt das Objektiv falsch herum an das Bajonett zu schrauben. Somit erhält man immense Vergrößerungen und kann sich eine teure Makrolinse sparen. Umkehrringe gibt es für jede Filterdurchmesser, auch für das große 77mm Gewinde vom Canon 17-40mm f/4 L USM.

Canon 1D MkII mit Canon 17-40mm f/4 L USM und Umkehrring

Canon EOS 1D MkII mit Canon 17-40mm f/4 L USM und Umkehrring

 

Das Objektiv falsch herum an meiner Kamera?

Der Sinn und Zweck des Ganzen erschließt sich einem recht schnell, wenn man sich die nachfolgenden Bilder anschaut.
Schaut man andersrum durch ein Objektiv hindurch, so wirkt es wie eine Lupe. Dieser Effekt wird mit kleinerer Brennweite des Objektives immer größer.

Ich habe euch hier mal ein kleines Video auf YouTube geladen, damit ihr euch vorstellen könnt, wie das hinterher an der Kamera aussieht:

 

Bei dem Canon 17-40mm und dem großen Bildsensor der Canon EOS 1D ergibt sich somit eine immense Vergrößerung.

Makrofotografie mit dem Umkehrring

Makrofotografie mit dem Umkehrring

 

Kameraeinstellungen für Makrobilder mit dem Umkehrring

Bei allen Canon EF Objektiven kann die Blende nur elektronisch über die Kamera eingestellt werden.
Da die Tiefenunschärfe im Makrobereich sehr extrem ist, hat man teilweise nur eine Schärfeebene über 1-2 Millimeter.
Um diesen Bereich etwas zu maximieren, sollte an der Kamera die größte Blende eingestellt werden.

Bei dem Canon 17-40mm wäre das die Blende f/22. Diese wählt man an der Kamera aus und drückt die Abblendtaste, während das Objektiv abgeschraubt wird. Somit bleibt die Blendeneinstellung erhalten und springt nicht wieder auf Offenblende f/4 zurück.

  • Wer normalerweise mit einer Halbautomatik fotografiert, sollte auf die manuellen Einstellungen schalten, denn die Kamera hat keinen Einfluss mehr auf die Blende.
  • Weiterhin sollte man einen Aufsteckblitz, oder noch besser, einen entkoppelten Blitz benutzen, damit das Motiv gut ausgeleuchtet werden kann.

Umkehrring am Canon 17-40mm

 

Die Perspektive ist sehr wichtig!

Am Besten legt man sich für die Aufnahme auf den Boden, dann verwackelt die Kamera weniger und man bekommt automatisch einen interessanteren Blickwinkel.

Werden die Insekten von oben fotografiert, geht viel von dem “Makrogefühl” verloren, das uns in die Welt der kleinen Tierchen entführt. Nur wenn wir sie aus ihrer Perspektive fotografieren, erscheinen die Bilder natürlich und man fühlt sich wie ein Teil ihrer eigenen, kleinen Welt.

Retroadapter Makroaufnahme

Makrobild eines Insektes

Da hat sich das Insekt wohl gerade gewundert, was dieses riesige Objektiv und der helle Blitz von ihm wollen. Für das Fotoshooting hielt es aber erstaunlich still und hat sich immer die besten Blätter für seine Posen ausgesucht.

 

Bleibe im Fokus

Mit einem Umkehrring ist das sicherlich leichter gesagt als getan. Automatisch Fokussieren funktioniert hier natürlich nicht, so wird der Fokusring auf Unendlich gestellt und manuell durch den Zoom oder hin und her bewegen der Kamera fokussiert.

Das wird schnell sehr mühsam, da der Schärfebereich ja nicht sonderlich groß ist. Man sollte schon eine einigermaßen stabile Position einnehmen, oder sich auf den Ellenbögen abstützen, sonst ist das Insekt sofort wieder aus dem Sichtfeld verschwunden.

Ungefähre Größe des Insektes waren ca 3 Millimeter und somit recht kompliziert zu fokussieren.

Makrofotografie eines Insektes

Dieses haarige Insekt hat mir seinen Namen und die Adresse seines Heimatblattes leider nicht mitgeteilt, es hätte sich sicherlich über das Bild gefreut.

 

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10 beeindruckende Vogelbilder https://romanharcke.de/10-beeindruckende-vogelbilder/ https://romanharcke.de/10-beeindruckende-vogelbilder/#comments Thu, 07 Jul 2011 19:43:59 +0000 Roman https://romanharcke.de/10-beeindruckende-vogelbilder/ Ähnliche Artikel:
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Da bin ich eben mal wieder meine Flickr Favoriten durchgegangen und hab einige besonders hübsche Vogelbilder entdeckt, die ich mir damals gespeichert hatte.
Es ist schon eine große Kunst diese flinken Kreaturen in einem Bild einzufangen. Wenn man dann sogar noch eine witzige Situation erwischt, entsteht wahrhaftig ein besonderes Foto.

Die Top 10 der Vogelbilder, aus meinen Streifzügen durch Flickr, werde ich hier mit euch teilen.

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Die Gans mit ihren beiden Küken https://romanharcke.de/die-gans-mit-ihren-beiden-kuken/ https://romanharcke.de/die-gans-mit-ihren-beiden-kuken/#comments Mon, 13 Jun 2011 21:55:15 +0000 Roman https://romanharcke.de/die-gans-mit-ihren-beiden-kuken/ Ähnliche Artikel:
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Wie schon so viele, wurde dieses Bild im Nymphenburger Park aufgenommen. Es zeigt die Gänsemutter mit ihren beiden Küken, wie sie in einer Reihe durch das grün schimmernde Wasser schwimmen.
Die grünen Reflexionen kommen von den Bäumen am anderen Ufer.
In diesen Monaten sieht man viele Neugeborene auf den Teichen und ebenfalls viele besorgte Eltern. Deshalb wird viel gestritten und geschnattert, aber das ist man als regelmäßiger Parkbesucher schließlich gewöhnt.

Eigentlich wollte ich das Wasser schwarz erscheinen und die Wellenberge grün schimmern lassen, aber ich konnte diesen speziellen Aufnahmewinkel in der Situation nicht erreichen. Mir gefällt das Bild und die Situation trotzdem ganz gut, hoffe euch ebenfalls :)

Gans mit Küken

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Königlich flanieren im eigenen Park https://romanharcke.de/koniglich-flanieren-im-eigenen-park/ https://romanharcke.de/koniglich-flanieren-im-eigenen-park/#comments Mon, 06 Jun 2011 11:40:35 +0000 Roman https://romanharcke.de/koniglich-flanieren-im-eigenen-park/ Ähnliche Artikel:
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An diesem Wochenende war ich mal wieder im Nymphenburger Schlosspark. Es war wunderschönes Wetter, die Sonne schien und somit hatte ich beste Voraussetzungen für gute Bilder. Der Park besteht aus mehreren großen Teichen, auf denen sich allerlei Enten und Gänse tummeln. Weiterhin findet man viele kleine Schlösschen, von denen ich einige vorstellen werde.

Der Nymphenburger Park ist einer der größten und bedeutendsten Gartenkunstwerke Deutschlands und verknüpft den formalen Garten mit einen Landschaftspark. Vorbilder für diesen Park waren z.B. das Schloss Versailles.

Das Nymphenburger Schloss

Das Nymphenburger Schloss zählt zu den größten Königsschlössern Europas.
- Es wurde 1664 vom Kurfürsten Ferdinand Maria als Geschenk an seine Frau Adelheid von Savoyen in Auftrag gegeben, als diese den lang ersehnten Thronerben Max Emanuel geboren hatte.
- 1792 ließ Kurfürst Karl Theodor den Nymphenburger Park für das Volk öffnen.
- 1845 wurde hier König Ludwig II. geboren.

Dieses Foto habe ich extra auf meinen Rückweg aufgenommen, denn zu diesem Zeitpunkt schien die Sonne auf die Fassade und hellte das Schloss auf. Für den Himmel benutzte ich einen Verlaufsfilter, so dass die Struktur der Wolken besser zur Geltung kommt. Nachträglich wurde der Kontrast erhöht und die weiße Farbe verstärkt. Die Blende stellte ich auf f/22, somit ergab sich eine immense Tiefenschärfe. Nymphenburger-Schloss

 

Die Amalienburg

Die Amalienburg wurde als Jagdschlösschen für die Fasanenjagd erbaut. Der Eingang führt zu einem runden Spiegelsaal, dessen Wände die äußere Natur abbilden. In der Küche der Amalienburg befindet sich der erste Herd mit geschlossenem Feuerkasten und darüberliegende Herdplatte, so wie wir ihn heutzutage kennen. In dem Stuck über der Eingangstüre, erkennt man die Jagdgöttin Diana.

Da die Sonne direkt auf das Schlösschen fiel, zeigte das Bild ursprünglich nur wenig Farben. Den Himmel habe ich daraufhin abgedunkelt und den Kontrast erhöht, bei der Fassade der Burg habe ich ganz gezielt die pinke Farbe verstärkt.

Amalienburg

 

Die Badenburg

Die Badenburg war das erste Bauwerk in Europa, das ausschließlich dem Zweck diente, ein komfortables Bad genießen zu können. In der kleinen Burg findet sich ein großes Bad, ein Schlafzimmer und ein Spielzimmer.
Das Badezimmer erstreckt sich über zwei Stockwerke, den Keller und das Erdgeschoss. Das Babebecken nimmt fast die komplette Fläche ein und ist mit knapp 9 m auf 6 m äußerst großzügig gestaltet. Weiterhin konnte das Badewasser, durch technisch aufwendige Anlagen, schon damals angenehm temperiert werden.

Mit dem Weitwinkel konnte ich einen Vordergrund aus Blumen gestalten und trotzdem das Hauptaugenmerk auf die Amalienburg lenken. Der blaue Himmel und die blühende Wiese passen zu dem Zweck des Schlösschens, denn genau zu solchen Zeiten wurde dieses wohl früher benutzt.

Badenburg

 

Der Apollotempel

Der Apollotempel ist ein Monopteros mit zehn Säulen und bildet einen Blickfang der Landschaft um den See. In der Mitte des Tempels befindet sich eine Stele mit einer Widmung Ludwigs I.

Apollotempel

Weiterhin befinden sich viele interessante Tiere diesem Park, auf die ich allerdings in einem anderen Artikel eingehen werde. Denn gerade zu dieser Jahreszeit sieht man viele kleine Küken, die verzweifelt versuchen ihren Eltern durch die Teiche zu folgen.
Also schaut demnächst mal wieder vorbei! :)

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Kleine Welt plötzlich ganz groß https://romanharcke.de/kleine-welt-plotzlich-ganz-gros/ https://romanharcke.de/kleine-welt-plotzlich-ganz-gros/#comments Thu, 19 May 2011 18:39:48 +0000 Roman https://romanharcke.de/?p=4182 Ähnliche Artikel:
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Die Natur erschafft einzigartige Dinge. Vieles bleibt uns davon leider verborgen, weil wir alles relativ oberflächlich betrachten. Durchstreift man allerdings eine längere Zeit die Wiesen, die Blumen und den Wald, bemerkt man, dass da einiges rumkrabbelt. Neben der Natur die wir jeden Tag sehen, gibt es noch eine kleinere Welt, die Makrowelt.

Es erfreut mich immer wieder, wenn man die kleinen Details der Blumen entdeckt, die Sporen, die kleinen Fasern auf den Blättern und Blumenhälmen. Wenn man sich etwas Zeit nimmt, entdeckt man Ameisen, Käfer und Fliegen. Alle kriechen und fliegen umher, sammeln Futter oder wärmen sich im Sonnenlicht.

 

kurze Fotoplauderei

Wenn man weitwinklige Objektive umdreht, entsteht eine extreme Vergrößerung und man hat die Möglichkeit, einige dieser wunderbaren Details der Natur festzuhalten.

Ich habe mich schon öfters mit dieser Methode beschäftigt, weitere Informationen finden sich hier:

Jeder der an seiner Kamera Objektive wechseln kann, sollte das mal ausprobieren. Einfach das Objektiv umdrehen und an die Kamera halten. Nun kommt man bis auf einige Zentimeter an das Motiv heran und erzielt je nach Brennweite Vergrößerungen von 1:2 bis 1:8!

In dieser Bilderreihe habe ich das Canon 17-40mm f/4 L benutzt, natürlich umgedreht und an die Kamera gehalten. Der Retroadapter für das große Filtergewinde (77mm) ist schon bestellt :D

Jetzt geht’s aber mal richtig los!

 

Eine Exkursion in die Makrowelt

Ich habe aus der Bilderserie eine kleine Exkursion gestaltet.
Schaut euch die Bilder an und lest die Abschnitte, das ist nämlich alles ziemlich faszinierend.

 

Der Löwenzahn wird zur Pusteblume

Die Pusteblume ist das Endstadium des Löwenzahns. Der Löwenzahn erblüht mit einer gelben Scheinblüte und wenn der Blütenstand Fruchtreife erreicht hat, entlässt er zuerst die eingetrockneten und abgestoßenen Blütenhüllen. Die Früchte sind mit haarigen Flugschirmen ausgestattet und werden durch den Wind ausgebreitet.
Der mit den Früchten besetzte Kopf des Blütenstandes ist die bekannte „Pusteblume“.

 

Ein Gänseblümchen

Das Gänseblümchen besteht nämlich nicht nur aus einer Blüte, sie enthält bis zu hundert gelben Einzelblüten.

 

Die einzelnen Pollen der Blüten verfangen sich in den feinen Härchen der Fliegen und Bienen. Auf diese Art und Weise können sich die Blumen vermehren.

 

Die Fliege wird plötzlich riesig

Wenn man sich Fliegen langsam nähert, hat man eine größere Chance, dass sie nicht wegfliegen. Hier sieht man auch die vielen kleinen Härchen, in denen sich die Pollen verfangen und über die Wiese zur nächsten Blume getragen werden.

Kopf einer Fliege

 

Fliegen sind in der Lage, festen Halt auch auf glatten Oberflächen zu finden. Hierzu nutzen sie, wie beispielsweise auch Spinnen und Geckos, sogenannte Van-der-Waals-Kräfte, also Anziehungskräfte, die zwischen den Molekülen der Oberfläche und denen ihrer Beine entstehen. Fliegen verstärken diese Klebewirkung noch durch eine Strategie, die bisher nur bei ihnen beobachtet wurde: die feinen Härchen, die sogenannten Setae, mit denen ihre Beine bedeckt sind, münden in winzige ovale Läppchen. Diese sondern einen dünnen Flüssigkeitsfilm ab, der sich zwischen der glatten Oberfläche und dem Fliegenbein befindet. Auf diese Weise entfalten sich Kapillarkräfte, die durch eine klebrige Substanz eine zusätzliche Haftwirkung vermitteln.

Fuß einer Fliege

 

Weiterhin ist sehr interessant, dass ihre Facettenaugen die Welt mit einer schnelleren Geschwindigkeit wahrnehmen als der Mensch. Deshalb kann man die durch schnelle Bewegungen auch kaum fangen.
Der Mensch kann bis zu 24 Bilder/s einzeln wahrnehmen, danach erscheint es flüssig (Fernseher).
Bei Fliegen wird die Wahrnehmungsfähigkeit auf 200 – 250 Bilder/s geschätzt, also das 10-fache (!!!) des Menschen. Außerdem haben sie fast eine 360° Sicht, das können wir uns gar nicht vorstellen. Das menschliche Auge hat ein Sichtfeld von 175°.

Super Makro einer Fliege

Keine Angst, die kommt nicht aus dem Bildschirm raus!

Ich hoffe euch hat die kleine Exkursion in die Makrowelt gefallen und ihr habt etwas dazugelernt. ;)

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Frühlingsfest auf der Theresienwiese https://romanharcke.de/fruehlingsfest-theresienwiese/ https://romanharcke.de/fruehlingsfest-theresienwiese/#comments Mon, 09 May 2011 11:30:48 +0000 Roman https://romanharcke.de/?p=4158 Ähnliche Artikel:
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Gestern abend war ich auf der Theresienwiese, dort ist momentan das Frühlingsfest.
Eigentlich ist es ähnlich wie die Wiesn, nur etwas kleiner. Weil die Münchner nicht lange ohne Bierzelte und Fahrgeschäfte auskommen, wird immer wieder ein Grund gesucht, die Zeit bis zum größten Volksfest der Welt möglichst ohne viel Herzschmerz zu überstehen.

Also werden die Fahrgeschäfte wieder aufgebaut, sogar 2 Bierzelte gibt es dort. Das Frühlingsfest bietet also nach Einbruch der Dämmerung durchaus Gelegenheiten zu Langzeitbelichtungen.

Das Riesenrad

Riesenrad auf dem Frühlingsfest

 

Das Karussell

Karussell auf dem Frühlingsfest

 

TopSpin

TopSpin

wiesn-topspin

 

Kettenkarussell

Kettenkarussell auf dem Frühlingsfest

 

BreakDance

BreakDance Frühlingsfest

 

Achja und dann ging es natürlich noch mit der U-Bahn zurück :)

UBahn Theresienwiese

Das waren erstmal die Bilder vom Wochenende, ich hoffe sie haben euch gefallen.

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Mit dem Weitwinkel durch München https://romanharcke.de/mit-weitwinkel-durch-muenchen/ https://romanharcke.de/mit-weitwinkel-durch-muenchen/#comments Sun, 08 May 2011 12:00:30 +0000 Roman https://romanharcke.de/?p=4141 Ähnliche Artikel:
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Ich habe die Ehre, mein neustes Objektiv vorstellen zu dürfen, das Canon 17-40 mm f/4 L USM.

Endlich habe ich ein Weitwinkel in meiner Fototasche, also hab ich mich auf einen längeren Marsch durch München gemacht. Es ist eine ganz andere Erfahrung mit dem Weitwinkel zu fotografieren, alles ist so unglaublich weit weg!
Das Canon 17-40mm hat eine Naheinstellgrenze von 28cm und eine wunderbare Abbildungsleistung. In den Randgebieten verzerrt es recht heftig, dort lässt die Schärfe teilweise auch etwas nach. Insgesamt bin ich aber immernoch beeindruckt, wie scharf das Objektiv in dem mittleren Bereich ist. Das Canon 17-40mm f/4 muss sich auf keinen Fall hinter dem Canon 70-200mm verstecken, leicht abgeblendet erreicht es die gleiche Schärfe!
Aber das sind wirklich nur Kleinigkeiten, eigentlich gar nicht der Rede wert.

Was einen schließlich viel mehr interessiert ist, ob es Spaß macht damit zu fotografieren. Ja, macht es definitiv!
Ich habe es seit dem Kauf nicht mehr von meiner Kamera genommen. In einem Weitwinkelobjektiv steckt einfach so viel Potential, das muss man erstmal entdecken. Die alltäglichen Motive sehen durch ein Weitwinkel gleich viel imposanter aus. Ich habe noch so viele Vorstellungen und so viele Bilder in meinem Kopf, das muss ich ersteinmal alles abklappern.

Immer viel Gerede um den heißen Brei, ich lasse einfach mal die Bilder für sich sprechen. :)

 

Die Propyläen am Königsplatz

Die Propyläen am Königsplatz

 

 

St. Michael am Marienplatz

St. Michael am Marienplatz

 

Der Pavillon im Hofgarten (Dianatempel)

Pavillon im Hofgarten (Dianatempel)

Fällt euch an dem Bild irgendetwas auf?

Ja, es sind keine Menschen auf dem Bild. Da hatte ich wohl einfach ein riesiges Glück, was? ;)

 

Der Fernsehturm im Olympiapark

Fernsehturm im Olympiapark

Bei diesem letzten Bild, wollte ich die Naheinstellgrenze voll ausnutzen und bin manuell einfach so nah am die Blumen, wie es möglich war. Hinterher wunderte ich mich nicht schlecht, als der Fernsehturm noch komplett mit aufs Bild gepasst hatte. Hab ich schon gesagt, dass ich das Weitwinkel mag? Denke schon :)

Hoffentlich haben euch die Bilder auch gefallen, es kommen demnächst sicher noch einige mehr!

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