Roman HarckeRoman Harcke | Roman Harcke https://romanharcke.de WordPress, Fotografie und natürlich Themen meines Studiums Wed, 30 Jan 2013 10:09:15 +0000 en hourly 1 http://wordpress.org/?v=3.3.2 Tipps und Tricks – Makrofotografie https://romanharcke.de/tipps-und-tricks-makrofotografie/ https://romanharcke.de/tipps-und-tricks-makrofotografie/#comments Sun, 31 Jul 2011 21:04:12 +0000 NicolasHarcke https://romanharcke.de/?p=4339 Ähnliche Artikel:
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Hallo alle zusammen,

ich bin Nico, Romans Bruder, und ich nehme mir an dieser Stelle mal das Recht, einen kleinen Artikel über eine etwas andere Art und Weise der Makrofotografie zu schreiben.

Wie sicher schon jeder von euch in seinem Leben mitbekommen hat, kann man in jedem Hobby und allem anderen Unmengen an Geld ausgeben. Im Bereich Makrofotografie gibt es sehr spezielle Gerätschaften wie Blitzsysteme, Objektive, Balgen … und noch viele Sachen mehr, von denen noch nicht einmal ich gehört habe. Fängt man beim Aufräumen mal an etwas tiefer in seiner Fotokiste zu kramen, findet man Dinge, die man am liebsten wegschmeißen würde. Genau diesen Fehler habe ich getan.

Der Weg zu meinem neuen Makrosetup

Roman hat mich letztens angespornt, mich mal wieder ein bisschen mehr mit dem Thema Makrofotografie zu beschäftigen. Da fiel mir ein, ich hab doch noch irgendwo eine alte Blitzschiene rumliegen, mit der ich mir ein geeignetes Blitzsystem aufbauen kann  ……  nop, weggeschmissen. =(

Fast hätte ich auch noch meine Zwischenringe, für die ich bis dato keine richtige Verwendung gefunden habe und ein altes Blitzkabel, welches ich mal durch Zwischenlöten eines Audiokabels verlängern wollte, weggeschmissen.

Genau diese Dinge, von denen man denkt, dass man sie nie mehr braucht, werden irgendwann auf ein Neues eine Verwendung finden. Ich will damit nicht sagen, dass man alles aufheben soll, was man nicht mehr braucht, sondern, dass man auch mit altem, scheinbar schlechtem Zubehör und ein wenig Aufwand, sehr gute Ergebnisse erzielen kann.

Ich habe also alles, was ich finden konnte, mit Hilfe von Heißkleber, Lötkolben und Lötzinn, sowie Paketklebeband zusammengefügt und es entstand dieses, eher seltsames, Foto Set-up.

 

Mein Set-up beinhaltet meine Sony Alpha 700, ein Minolta 5200i Programmblitz, ein altes Minolta 28mm f/2.8 in reverse-Stellung, worüber Roman schon einmal einen Artikel geschrieben hat (Umkehrring am Canon 17-40mm) und ein paar Zwischenringe von Kenko.

 

Einige Beispielbilder

Im Anschluss möchte ich ein paar Beispielfotos zeigen, die ich in den letzten Tagen mit dieser Konstruktion aufnehmen konnte. Für dieses Beispiel gilt mal wieder: Qualität vor Quantität. Billig ist nicht immer gleich schlecht !!!

Diese kleine Fliege habe ich bei uns im Garten fotografieren können und sie war vielleicht gerade mal 6-7mm groß.

 

Die Ameise kletterte die ganze Zeit auf einem kleinen Ast mit Blattläusen rum und wartete, bis eine von ihnen einen kleinen Wassertropfen ausstieß, den die Ameise dann genüsslich zu sich nahm.

 

Ich hoffe, euch haben meine Bilder und der kleine Artikel gefallen und vielleicht sogar auch ein bisschen geholfen. Ich wünsche euch eine schöne Zeit und viel Erfolg für eure Aufnahmen.

In der nächsten Zeit wird es zwischen meinem Bruder und mir einen kleinen Wettkampf geben, wer die schönsten, besten und beeindruckensten Makrofotos macht. Ich hoffe auf viele Stimmen für mich ;)

 

Macht ‘s gut !!

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Danke für 2000 Kommentare! https://romanharcke.de/danke-fur-2000-kommentare/ https://romanharcke.de/danke-fur-2000-kommentare/#comments Thu, 21 Jul 2011 11:28:46 +0000 Roman https://romanharcke.de/?p=4327 Ähnliche Artikel:
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Nun betreibe ich schon 3 Jahre diesen Blog und er wächst unaufhaltsam an. Mittlerweile haben sich unglaubliche 2000 Kommentare angesammelt, die schlussendlich von Nesche durch eine gekonnte vierfach Kommentation erreicht wurden. ;)

Ich bin sehr froh, dass sich meine Leser einen kleinen Augenblick Zeit nehmen und zu meinen Artikeln ihre Meinung äußern. Ich freue mich über jeden Kommentar, auch wenn es nur ein kleines “Gefällt mir” ist. Natürlich habe ich auch schon Kritik bekommen, aber ich nehme das den Kommentatoren nicht übel, sondern versuche einen Nutzen daraus zu ziehen und mich in einigen Dingen zu verbessern.

 

kommentarstatistik-wordpress

Kommentarstatistik in WordPress

 

Up and Down

Jeder Blogger kennt das, es geht mal rauf und mal runter.
Auch dieser Blog war mal kurz vor dem Aussterben – Die Besucherzahlen gingen runter, meine neuen Artikel erschienen nicht mehr in Google und der Frust war groß. Klar, wenn die Artikel von keinem gelesen werden, verliert man die Lust am Bloggen.

Allerdings gab es auch Hochzeiten, mit täglich über 2200 Besuchern. Das waren die Zeiten, in denen ich aktuelle Artikel und Probleme zu dem Apple iPhone veröffentlicht habe. Witzigerweise ist die Zeit nun wieder vorbei und diese Artikel werden kaum noch besucht.

Nun habe ich eine tägliche Leserschaft von ungefähr 600 Besuchern pro Tag. Mal mehr und mal weniger.

WordPress-Statistik

WordPress-Statistik

 

Interessant ist hierbei vielleicht noch meine Monatsstatistik.

Monatsstatistik WordPress

Monatsstatistik WordPress

Dort sieht man ganz deutlich, dass meine Seite von ganz klein, exponentiell anstieg, um dann in einem Hin und Her immer mehr Besucher anzog.
Man braucht eine ganze Weile, bis man die eigene Seite bekannt gemacht hat und dann kommen die Besucher von ganz alleine. Diesen Monat sieht es allerdings wieder etwas schlechter aus…

 

Wieso kommen meine Besucher?

Der Großteil meiner Besucher kommt nicht wegen den aktuellen Bildern, sondern hauptsächlich über die Google Suche auf einen meiner folgenden Top-Artikel:

 

Wie wichtig sind hohe Zugriffszahlen?

Es ist einfach mit hohen Besucherzahlen um sich zu schmeißen, was für mich eigentlich viel wichtiger ist, sind die Kommentare. Denn jede “gute” Spam Seite kann viele Besucher aufweisen, diese bleiben aber nicht lange und werden schon gar nicht wiederkommen. Das ist für einen normalen Blogger, ohne böse Absichten, natürlich gar nicht optimal.

Blogger haben ein dringendes Bedürfnis sich auszudrücken und der Welt etwas mitzuteilen. Es soll Spaß machen und man möchte mit seinen Besuchern gerne in Kontakt kommen. Deshalb halte ich von den ganzen Statistiken eigentlich recht wenig, denn das sind nur Zahlen.

Diese Zahlen geben mir kein ernsthaftes Feedback.

 

Ich liebe Kommentare!

Ich erachte es auch nicht für besonders hilfreich, wenn man seinen Blog aus Linkgeiz auf NoFollow setzt. Wieso belohnt man seine Kommentatoren nicht mit einem Backlink auf deren Seite, wieso benutzt man nicht das CommentLuv Plugin und lässt die Kommentatoren ihre aktuellen Artikel vorstellen? Weil man zu geizig ist!

Ich war ebenfalls eine Zeit sehr geizig, weil ich einen höheren PageRank erzielen wollte. Mittlerweile habe ich aber eingesehen, dass ich Feedback und Kontakt zu meinen Lesern brauche, so macht das Bloggen viel mehr Spaß.
Meine Besucher müssen nicht kommentieren, sie machen es freiwillig.

Das sollte jedem Blogger mal klar werden, dann wird er noch mehr Spaß bei der Sache haben. Und ganz nebenbei erhöhen sich die Zugriffszahlen, weil die Besucher öfters auf die Webseite schauen, neue Artikel regelmäßig kommentieren und somit neuen Besuchern zeigen, dass dort gerne kommentiert wird!

 

Die Rechnung geht auf!

Ganz ohne langweilige und trockene SEO Maßnahmen und ohne NoFollow ist mein PageRank auf 3 gestiegen und ich erziele gute Ergebnisse in den Suchmaschinen. Obendrein bin ich zufrieden und betreibe meinen Blog gerne.

 

Nun ist das Bloggen für mich aber mittlerweile schon zu einem festen Bestandteil geworden, ich kann es wohl als Hobbie bezeichnen und es macht mir immernoch viel Spaß. Mein Themengebiet hat sich im Laufe der Zeit sehr auf die Fotografie konzentriert, vielleicht werde ich da mal wieder etwas gegensteuern.

 

Ich hoffe euch gefällt dieser Blog und ihr findet hier etwas Nützliches, denn mir macht das Bloggen Spaß und werde das noch einige Jahre beibehalten.
Würde mich sehr freuen, wenn ihr mich weiterhin begleiten würdet.

Ich wünsche euch einen schönen Tag!
Viele Grüße, Roman

 

 

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Das Insekt und der Wassertropfen https://romanharcke.de/das-insekt-und-der-wassertropfen/ https://romanharcke.de/das-insekt-und-der-wassertropfen/#comments Mon, 18 Jul 2011 10:46:04 +0000 Roman https://romanharcke.de/?p=4319 Ähnliche Artikel:
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Manchmal hat man die Chance etwas außergewöhnliches beobachten zu dürfen. In diesem Fall hatte ich mich sehr gefreut, als ich diesem großen Insekt dabei zusehen konnte, wie es sich dem Wassertropfen nähert und offensichtlich davon trinken wollte.

Mein entfesselter Blitz war hierbei eine große Hilfe, so konnte ich die Szene vernünftig ausleuchten und schlussendlich auf meinen Kamerasensor bannen.

 

Für dieses Bild hielt ich den Blitz unter das Blatt, auf dem das Insekt saß. Die Silhouette dieses Tieres sieht nämlich beeindruckend aus, mit seinen vielen langen Beinen und den haarigen Fühlern. Nur leider kam der Wassertropfen dabei nicht so gut zur Geltung.

 

 

 

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Vorstellung der Fotografien von Nicolas Harcke https://romanharcke.de/vorstellung-der-fotografien-von-nicolas-harcke/ https://romanharcke.de/vorstellung-der-fotografien-von-nicolas-harcke/#comments Fri, 08 Jul 2011 14:40:57 +0000 Roman https://romanharcke.de/?p=4296 Ähnliche Artikel:
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Irgendwie haben uns die Eltern wohl eine künstlerische Ader vererbt, ansonsten erscheint es mir unerklärlich, wie mein Bruder und ich uns mit so viel Elan der Fotografie widmen.
Wir betreiben dieses Hobby nun schon seit einer längeren Zeit, sodass ich ernsthaft über unsere Anfänge nachdenken muss.

Nicolas bekam irgendwann zum Geburtstag seine erste digitale Spiegelreflex geschenkt, eine Sony Alpha 350 und war damit eine lange Zeit zufrieden. Zu dem Zeitpunkt besaß ich noch eine Bridgekamera, die dann auch relativ schnell durch eine digitale Spiegelreflex ersetzt wurde, weil ich von den Möglichkeiten seiner DSLR hoch begeistert war.

Wie das bei Spiegelreflexkameras nunmal so ist, blüht man mit der Kamera in der Hand förmlich auf und möchte sofort in die Tiefen der Fotografie und ihren Künsten versinken, oder die Kamera verstaubt letztendlich im Regal.
Letzteres war bei Nico zum Glück nicht der Fall, denn sonst müssten wir auf seine wunderbaren Bilder verzichten.

Mittlerweile darf er eine Sony Alpha 700 sein Eigen nennen, die ihn auf allen seinen Ausflügen und kreativen Ausbrüchen begleitet.
In diesem Bild setzt er die Alpha 700 sehr gut ins richtige Licht, sodass sie wie ein mysteriöses Werkzeug erscheint.

Ich bin immer wieder überrascht, wenn er ein ausgelaugtes Thema wieder neu aufleben lässt und in seine eigenen Bilder stets viel Aufmerksamkeit und Liebe zum Detail hineinsteckt.

Die folgenden Makrobilder finde ich sehr gut gelungen. Die hohe Sättigung und der Detailreichtum der Makros ist schon beeindruckend.

Die einzelnen Eiskristalle zeigen deutlich was man mit einem umgekehrten Objektiv erreichen kann. Das sind Dinge aus dem alltäglichen Leben, die uns normalerweise verborgen bleiben.

 Ich muss ja ehrlich sagen, auf dieses Bild war ich sehr neidisch! Ich hab mich davor auch schon mit dem Thema “DROPS” auseinandergesetzt und wollte unbedingt diesen Effekt des Zusammenpralls der beiden Tropfen festhalten, aber es hat nie funktioniert.
Hier gilt es den richtigen Zeitpunkt zu treffen, in dem der erste Tropfen durch den Aufprall auf der Wasseroberfläche wieder nach oben geschleudert wird und der zweite Tropfen genau in diesem Moment durch einen Zusammenstoß diesen “Regenschirm” erzeugt.
Ob in diesem Fall das Glück eine große Rolle gespielt hat, möchte ich jetzt nicht diskutieren, das Ergebnis zählt schließlich ;)

 Das richtige Licht spielt auch bei diesem Bild eine große Rolle und erzeugt mit dem aufsteigenden Rauch eine tolle, fast schon spirituelle Atmosphäre.

 Dieses Bild entstand als wir zusammen einen Fotomarsch durch München unternahmen und war eines seiner “Einfach mal nach oben schauen” Serie. Ein minimalistisches und durch die außergewöhnliche Perspektive, ein sehr gelungenes einprägsames Bild.

 Mit dem richtigen Adapter kann Nico seine Kamera an das Teleskop anschließen und stand so manche Nacht in der Kälte, um den Mond, unsere Planeten und den Orion Nebel zu fotografieren.

Der Kauf eines Weitwinkels eröffnete auch ihm neue Perspektiven und einige interessante Aufnahmen bei Langzeitbelichtung.
Das Bild von dem einsamen Boot und dem aufkommenden Sturm finde ich ebenfalls sehr gelungen.
Hier scheint alles eine grundlegende Farbe zu haben, nur die roten Paddel stechen ins Auge.

 Zum Schluss noch eines seiner besten Bilder, entstanden während einer Bergwanderung früh am Morgen.
Es vermittelt eine kalte, einsame Atmosphäre und zeigt seinen Kumpel samt Kameraequipment zwischen den Bergen und dem Frühnebel. Die Sonne ist gerade aufgegangen und ein schöner Wandertag beginnt.

Mit diesem Bild endet meine kleine Präsentation, ich hoffe euch gefallen die Bilder von meinem Bruder genauso gut wie mir.
Wenn ihr mal einen Blick auf seine anderen Bilder werfen möchtet, kann ich seinen Flickr Stream empfehlen: Photosteam von Nicolas Harcke auf Flickr

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Umkehrring am Canon 17-40mm https://romanharcke.de/umkehrring-am-canon-17-40mm/ https://romanharcke.de/umkehrring-am-canon-17-40mm/#comments Fri, 08 Jul 2011 12:10:03 +0000 Roman https://romanharcke.de/?p=4272 Ähnliche Artikel:
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Umkehrring, oder auch Retroadapter genannt, bezeichnet einen Adapter, der es erlaubt das Objektiv falsch herum an das Bajonett zu schrauben. Somit erhält man immense Vergrößerungen und kann sich eine teure Makrolinse sparen. Umkehrringe gibt es für jede Filterdurchmesser, auch für das große 77mm Gewinde vom Canon 17-40mm f/4 L USM.

Canon 1D MkII mit Canon 17-40mm f/4 L USM und Umkehrring

Canon EOS 1D MkII mit Canon 17-40mm f/4 L USM und Umkehrring

 

Das Objektiv falsch herum an meiner Kamera?

Der Sinn und Zweck des Ganzen erschließt sich einem recht schnell, wenn man sich die nachfolgenden Bilder anschaut.
Schaut man andersrum durch ein Objektiv hindurch, so wirkt es wie eine Lupe. Dieser Effekt wird mit kleinerer Brennweite des Objektives immer größer.

Ich habe euch hier mal ein kleines Video auf YouTube geladen, damit ihr euch vorstellen könnt, wie das hinterher an der Kamera aussieht:

 

Bei dem Canon 17-40mm und dem großen Bildsensor der Canon EOS 1D ergibt sich somit eine immense Vergrößerung.

Makrofotografie mit dem Umkehrring

Makrofotografie mit dem Umkehrring

 

Kameraeinstellungen für Makrobilder mit dem Umkehrring

Bei allen Canon EF Objektiven kann die Blende nur elektronisch über die Kamera eingestellt werden.
Da die Tiefenunschärfe im Makrobereich sehr extrem ist, hat man teilweise nur eine Schärfeebene über 1-2 Millimeter.
Um diesen Bereich etwas zu maximieren, sollte an der Kamera die größte Blende eingestellt werden.

Bei dem Canon 17-40mm wäre das die Blende f/22. Diese wählt man an der Kamera aus und drückt die Abblendtaste, während das Objektiv abgeschraubt wird. Somit bleibt die Blendeneinstellung erhalten und springt nicht wieder auf Offenblende f/4 zurück.

  • Wer normalerweise mit einer Halbautomatik fotografiert, sollte auf die manuellen Einstellungen schalten, denn die Kamera hat keinen Einfluss mehr auf die Blende.
  • Weiterhin sollte man einen Aufsteckblitz, oder noch besser, einen entkoppelten Blitz benutzen, damit das Motiv gut ausgeleuchtet werden kann.

Umkehrring am Canon 17-40mm

 

Die Perspektive ist sehr wichtig!

Am Besten legt man sich für die Aufnahme auf den Boden, dann verwackelt die Kamera weniger und man bekommt automatisch einen interessanteren Blickwinkel.

Werden die Insekten von oben fotografiert, geht viel von dem “Makrogefühl” verloren, das uns in die Welt der kleinen Tierchen entführt. Nur wenn wir sie aus ihrer Perspektive fotografieren, erscheinen die Bilder natürlich und man fühlt sich wie ein Teil ihrer eigenen, kleinen Welt.

Retroadapter Makroaufnahme

Makrobild eines Insektes

Da hat sich das Insekt wohl gerade gewundert, was dieses riesige Objektiv und der helle Blitz von ihm wollen. Für das Fotoshooting hielt es aber erstaunlich still und hat sich immer die besten Blätter für seine Posen ausgesucht.

 

Bleibe im Fokus

Mit einem Umkehrring ist das sicherlich leichter gesagt als getan. Automatisch Fokussieren funktioniert hier natürlich nicht, so wird der Fokusring auf Unendlich gestellt und manuell durch den Zoom oder hin und her bewegen der Kamera fokussiert.

Das wird schnell sehr mühsam, da der Schärfebereich ja nicht sonderlich groß ist. Man sollte schon eine einigermaßen stabile Position einnehmen, oder sich auf den Ellenbögen abstützen, sonst ist das Insekt sofort wieder aus dem Sichtfeld verschwunden.

Ungefähre Größe des Insektes waren ca 3 Millimeter und somit recht kompliziert zu fokussieren.

Makrofotografie eines Insektes

Dieses haarige Insekt hat mir seinen Namen und die Adresse seines Heimatblattes leider nicht mitgeteilt, es hätte sich sicherlich über das Bild gefreut.

 

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10 beeindruckende Vogelbilder https://romanharcke.de/10-beeindruckende-vogelbilder/ https://romanharcke.de/10-beeindruckende-vogelbilder/#comments Thu, 07 Jul 2011 19:43:59 +0000 Roman https://romanharcke.de/10-beeindruckende-vogelbilder/ Ähnliche Artikel:
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Da bin ich eben mal wieder meine Flickr Favoriten durchgegangen und hab einige besonders hübsche Vogelbilder entdeckt, die ich mir damals gespeichert hatte.
Es ist schon eine große Kunst diese flinken Kreaturen in einem Bild einzufangen. Wenn man dann sogar noch eine witzige Situation erwischt, entsteht wahrhaftig ein besonderes Foto.

Die Top 10 der Vogelbilder, aus meinen Streifzügen durch Flickr, werde ich hier mit euch teilen.

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Wireless Tastatur ans iPad anschließen mit iOS 4.3.3 https://romanharcke.de/wireless-tastatur-ans-ipad-anschliesen-mit-ios-4-3-3/ https://romanharcke.de/wireless-tastatur-ans-ipad-anschliesen-mit-ios-4-3-3/#comments Thu, 30 Jun 2011 11:59:33 +0000 Roman https://romanharcke.de/wireless-tastatur-ans-ipad-anschliesen-mit-ios-4-3-3/ Ähnliche Artikel:
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Seit Apple das neue Firmware Update veröffentlich hat, wurde die Stromzufuhr des Camera Connection Kits drastisch runtergeregelt.
In älteren Firmware Versionen konnte man über die USB Erweiterung des iPads nicht nur seine Kamera anschließen, sondern ebenfalls Tastaturen, Lautsprecher, Mikrofone, Bluetooth Geräte und vieles mehr.
Zu der Zeit besaß ich das CCK noch nicht und wollte das aber immer mal ausprobieren. Keine meiner Tastaturen haben funktioniert, bis auf eine!

Die Überraschung

Ich habe eine alte Wireless Tastatur gefunden, bei der das Empfangsgerät anscheinend kaum Strom verbraucht und somit wunderbar zu benutzen ist.
Die genaue Modellbeschreibung ist “Microsoft Wireless Keyboard 2000″.

Wenn man das Keyboard mit dem Empfänger verbindet, erscheint eine Fehlermeldung auf dem iPad, dass der USB Stick nicht kompatibel sei. Klickt man die Meldung weg und öffnet das Mail App, oder die Notizen, kann man mit der Tastatur ohne Probleme schreiben. Das iPad blendet das Tastatur-Overlay erst gar nicht mehr ein, somit hat man viel mehr Fläche zum Schreiben.

Falls ihr euer iPad mal wieder mit einer Tastatur bedienen wollt, kramt also die alte Wireless Tastatur aus dem Keller und probiert es einfach mal aus, vielleicht funktioniert es ja sogar.
Dann würde ich mich über einen kurzen Kommentar freuen und welche Tastatur ihr benutzt. :)

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Die Gans mit ihren beiden Küken https://romanharcke.de/die-gans-mit-ihren-beiden-kuken/ https://romanharcke.de/die-gans-mit-ihren-beiden-kuken/#comments Mon, 13 Jun 2011 21:55:15 +0000 Roman https://romanharcke.de/die-gans-mit-ihren-beiden-kuken/ Ähnliche Artikel:
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Wie schon so viele, wurde dieses Bild im Nymphenburger Park aufgenommen. Es zeigt die Gänsemutter mit ihren beiden Küken, wie sie in einer Reihe durch das grün schimmernde Wasser schwimmen.
Die grünen Reflexionen kommen von den Bäumen am anderen Ufer.
In diesen Monaten sieht man viele Neugeborene auf den Teichen und ebenfalls viele besorgte Eltern. Deshalb wird viel gestritten und geschnattert, aber das ist man als regelmäßiger Parkbesucher schließlich gewöhnt.

Eigentlich wollte ich das Wasser schwarz erscheinen und die Wellenberge grün schimmern lassen, aber ich konnte diesen speziellen Aufnahmewinkel in der Situation nicht erreichen. Mir gefällt das Bild und die Situation trotzdem ganz gut, hoffe euch ebenfalls :)

Gans mit Küken

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Königlich flanieren im eigenen Park https://romanharcke.de/koniglich-flanieren-im-eigenen-park/ https://romanharcke.de/koniglich-flanieren-im-eigenen-park/#comments Mon, 06 Jun 2011 11:40:35 +0000 Roman https://romanharcke.de/koniglich-flanieren-im-eigenen-park/ Ähnliche Artikel:
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An diesem Wochenende war ich mal wieder im Nymphenburger Schlosspark. Es war wunderschönes Wetter, die Sonne schien und somit hatte ich beste Voraussetzungen für gute Bilder. Der Park besteht aus mehreren großen Teichen, auf denen sich allerlei Enten und Gänse tummeln. Weiterhin findet man viele kleine Schlösschen, von denen ich einige vorstellen werde.

Der Nymphenburger Park ist einer der größten und bedeutendsten Gartenkunstwerke Deutschlands und verknüpft den formalen Garten mit einen Landschaftspark. Vorbilder für diesen Park waren z.B. das Schloss Versailles.

Das Nymphenburger Schloss

Das Nymphenburger Schloss zählt zu den größten Königsschlössern Europas.
- Es wurde 1664 vom Kurfürsten Ferdinand Maria als Geschenk an seine Frau Adelheid von Savoyen in Auftrag gegeben, als diese den lang ersehnten Thronerben Max Emanuel geboren hatte.
- 1792 ließ Kurfürst Karl Theodor den Nymphenburger Park für das Volk öffnen.
- 1845 wurde hier König Ludwig II. geboren.

Dieses Foto habe ich extra auf meinen Rückweg aufgenommen, denn zu diesem Zeitpunkt schien die Sonne auf die Fassade und hellte das Schloss auf. Für den Himmel benutzte ich einen Verlaufsfilter, so dass die Struktur der Wolken besser zur Geltung kommt. Nachträglich wurde der Kontrast erhöht und die weiße Farbe verstärkt. Die Blende stellte ich auf f/22, somit ergab sich eine immense Tiefenschärfe. Nymphenburger-Schloss

 

Die Amalienburg

Die Amalienburg wurde als Jagdschlösschen für die Fasanenjagd erbaut. Der Eingang führt zu einem runden Spiegelsaal, dessen Wände die äußere Natur abbilden. In der Küche der Amalienburg befindet sich der erste Herd mit geschlossenem Feuerkasten und darüberliegende Herdplatte, so wie wir ihn heutzutage kennen. In dem Stuck über der Eingangstüre, erkennt man die Jagdgöttin Diana.

Da die Sonne direkt auf das Schlösschen fiel, zeigte das Bild ursprünglich nur wenig Farben. Den Himmel habe ich daraufhin abgedunkelt und den Kontrast erhöht, bei der Fassade der Burg habe ich ganz gezielt die pinke Farbe verstärkt.

Amalienburg

 

Die Badenburg

Die Badenburg war das erste Bauwerk in Europa, das ausschließlich dem Zweck diente, ein komfortables Bad genießen zu können. In der kleinen Burg findet sich ein großes Bad, ein Schlafzimmer und ein Spielzimmer.
Das Badezimmer erstreckt sich über zwei Stockwerke, den Keller und das Erdgeschoss. Das Babebecken nimmt fast die komplette Fläche ein und ist mit knapp 9 m auf 6 m äußerst großzügig gestaltet. Weiterhin konnte das Badewasser, durch technisch aufwendige Anlagen, schon damals angenehm temperiert werden.

Mit dem Weitwinkel konnte ich einen Vordergrund aus Blumen gestalten und trotzdem das Hauptaugenmerk auf die Amalienburg lenken. Der blaue Himmel und die blühende Wiese passen zu dem Zweck des Schlösschens, denn genau zu solchen Zeiten wurde dieses wohl früher benutzt.

Badenburg

 

Der Apollotempel

Der Apollotempel ist ein Monopteros mit zehn Säulen und bildet einen Blickfang der Landschaft um den See. In der Mitte des Tempels befindet sich eine Stele mit einer Widmung Ludwigs I.

Apollotempel

Weiterhin befinden sich viele interessante Tiere diesem Park, auf die ich allerdings in einem anderen Artikel eingehen werde. Denn gerade zu dieser Jahreszeit sieht man viele kleine Küken, die verzweifelt versuchen ihren Eltern durch die Teiche zu folgen.
Also schaut demnächst mal wieder vorbei! :)

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Kleine Welt plötzlich ganz groß https://romanharcke.de/kleine-welt-plotzlich-ganz-gros/ https://romanharcke.de/kleine-welt-plotzlich-ganz-gros/#comments Thu, 19 May 2011 18:39:48 +0000 Roman https://romanharcke.de/?p=4182 Ähnliche Artikel:
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Die Natur erschafft einzigartige Dinge. Vieles bleibt uns davon leider verborgen, weil wir alles relativ oberflächlich betrachten. Durchstreift man allerdings eine längere Zeit die Wiesen, die Blumen und den Wald, bemerkt man, dass da einiges rumkrabbelt. Neben der Natur die wir jeden Tag sehen, gibt es noch eine kleinere Welt, die Makrowelt.

Es erfreut mich immer wieder, wenn man die kleinen Details der Blumen entdeckt, die Sporen, die kleinen Fasern auf den Blättern und Blumenhälmen. Wenn man sich etwas Zeit nimmt, entdeckt man Ameisen, Käfer und Fliegen. Alle kriechen und fliegen umher, sammeln Futter oder wärmen sich im Sonnenlicht.

 

kurze Fotoplauderei

Wenn man weitwinklige Objektive umdreht, entsteht eine extreme Vergrößerung und man hat die Möglichkeit, einige dieser wunderbaren Details der Natur festzuhalten.

Ich habe mich schon öfters mit dieser Methode beschäftigt, weitere Informationen finden sich hier:

Jeder der an seiner Kamera Objektive wechseln kann, sollte das mal ausprobieren. Einfach das Objektiv umdrehen und an die Kamera halten. Nun kommt man bis auf einige Zentimeter an das Motiv heran und erzielt je nach Brennweite Vergrößerungen von 1:2 bis 1:8!

In dieser Bilderreihe habe ich das Canon 17-40mm f/4 L benutzt, natürlich umgedreht und an die Kamera gehalten. Der Retroadapter für das große Filtergewinde (77mm) ist schon bestellt :D

Jetzt geht’s aber mal richtig los!

 

Eine Exkursion in die Makrowelt

Ich habe aus der Bilderserie eine kleine Exkursion gestaltet.
Schaut euch die Bilder an und lest die Abschnitte, das ist nämlich alles ziemlich faszinierend.

 

Der Löwenzahn wird zur Pusteblume

Die Pusteblume ist das Endstadium des Löwenzahns. Der Löwenzahn erblüht mit einer gelben Scheinblüte und wenn der Blütenstand Fruchtreife erreicht hat, entlässt er zuerst die eingetrockneten und abgestoßenen Blütenhüllen. Die Früchte sind mit haarigen Flugschirmen ausgestattet und werden durch den Wind ausgebreitet.
Der mit den Früchten besetzte Kopf des Blütenstandes ist die bekannte „Pusteblume“.

 

Ein Gänseblümchen

Das Gänseblümchen besteht nämlich nicht nur aus einer Blüte, sie enthält bis zu hundert gelben Einzelblüten.

 

Die einzelnen Pollen der Blüten verfangen sich in den feinen Härchen der Fliegen und Bienen. Auf diese Art und Weise können sich die Blumen vermehren.

 

Die Fliege wird plötzlich riesig

Wenn man sich Fliegen langsam nähert, hat man eine größere Chance, dass sie nicht wegfliegen. Hier sieht man auch die vielen kleinen Härchen, in denen sich die Pollen verfangen und über die Wiese zur nächsten Blume getragen werden.

Kopf einer Fliege

 

Fliegen sind in der Lage, festen Halt auch auf glatten Oberflächen zu finden. Hierzu nutzen sie, wie beispielsweise auch Spinnen und Geckos, sogenannte Van-der-Waals-Kräfte, also Anziehungskräfte, die zwischen den Molekülen der Oberfläche und denen ihrer Beine entstehen. Fliegen verstärken diese Klebewirkung noch durch eine Strategie, die bisher nur bei ihnen beobachtet wurde: die feinen Härchen, die sogenannten Setae, mit denen ihre Beine bedeckt sind, münden in winzige ovale Läppchen. Diese sondern einen dünnen Flüssigkeitsfilm ab, der sich zwischen der glatten Oberfläche und dem Fliegenbein befindet. Auf diese Weise entfalten sich Kapillarkräfte, die durch eine klebrige Substanz eine zusätzliche Haftwirkung vermitteln.

Fuß einer Fliege

 

Weiterhin ist sehr interessant, dass ihre Facettenaugen die Welt mit einer schnelleren Geschwindigkeit wahrnehmen als der Mensch. Deshalb kann man die durch schnelle Bewegungen auch kaum fangen.
Der Mensch kann bis zu 24 Bilder/s einzeln wahrnehmen, danach erscheint es flüssig (Fernseher).
Bei Fliegen wird die Wahrnehmungsfähigkeit auf 200 – 250 Bilder/s geschätzt, also das 10-fache (!!!) des Menschen. Außerdem haben sie fast eine 360° Sicht, das können wir uns gar nicht vorstellen. Das menschliche Auge hat ein Sichtfeld von 175°.

Super Makro einer Fliege

Keine Angst, die kommt nicht aus dem Bildschirm raus!

Ich hoffe euch hat die kleine Exkursion in die Makrowelt gefallen und ihr habt etwas dazugelernt. ;)

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