Ein Mitarbeiter des Bundeskriminalamtes berichtete auf dem IT-Sicherheitskongress darüber, dass Angriffe auf das iTAN-Verfahren für Kriminelle kein Problem mehr darstellen. Das “Knacken” der Zufallsabfrage einer bestimmten TAN ist möglich. Mittels Phishing-Kits wird der Klau von sensiblen persönlichen Daten ermöglicht. Diese werden dann zu kriminellen Transaktionen verwendet. Im vergangenen Jahr wurden durch das Bundeskriminalamt 1.800 erfolgreiche Versuche registriert, um mittels Trojaner an Daten von Online-Banking Nutzer zu gelangen.
Die indizierten Transaktionsnummern waren eingeführt worden, nachdem sich das herkömmliche TAN-System gegenüber Phishing-Attacken als zu unsicher gezeigt hatte. Zwar seien Phishing-Angriffe mit iTAN schwieriger geworden, so Manske “aber nicht unmöglich”.
Der ausführliche Artikel:
->http://www.heise.de/newsticker/BKA-iTAN-Verfahren-keine-Huerde-mehr-fuer-Kriminelle–/meldung/138043
